Weißgefleckter Glatthai - Mustelus asterias

Weißgefleckter Glatthai - Mustelus asterias
Der Weißgefleckte Glatthai (Mustelus asterias) oder auch nördliche Glatthai ist ein recht kleiner Hai, der um die Britischen Inseln, an den europäischen Küsten, im Mittelmeer, in der Nordsee, sowie im Nord- und Ostatlantik. Sie werden aufgrund der fehlenden Größe leider gerne für private Aquarien genommen, was allerdings nur sehr erfahrene Aquarianer versuchen sollte.








Großer Schwarzspitzenhai (Spinnerhai) - Carcharhinus brevipinna

Großer Schwarzspitzenhai (Spinnerhai) - Carcharhinus brevipinna
Der Große Schwarzspitzenhai oder auch Spinnerhai (Carcharhinus brevipinna) ist ein reicht weit verbreiteter Hai, der beinahe weltweit an den Kontinentalsockeln vorkommt. Er trägt den Namen Spinnerhai, weil es sich um eine sehr schnell schwimmende Art handelt, die bei der Jagd auch Mal aus dem Wasser springt. Er kommt in einer Tiefe von 30 bis 75 Metern vor.

Galapagoshai - Carcharhinus galapagensis

Galapagoshai © Kurt Amsler
Der Galapagoshai (Carcharhinus galapagensis) ist ein weltweit verbreiteter Hai, der fast immer im Bereich ozeanischer Inseln lebt. Diesen verdankt er auch seinen Namen, denn er wurde zuerst von Edmund Heller und Robert Evans Snodgrass im Jahre 1905 auf den Galápagos-Inseln beschrieben. Sie bevorzugen Korallenriffe und steinige Böden, sowie klares Wasser und können in sehr großer Zahl auftreten.







Der Wassermelonen-Hai - Aufklärung für Kinder...

Schampoo Wassermelonenhai 01
15.12.2014 - Ein Freund von mir ist gerade in den USA im Urlaub und musste spontan an mich denken, als er für seinen Sohn eine Packung Kindershampoo kaufte, auf deren Front ihn der Wassermelonen-Hai angrinste. Es gibt ihn also wirklich, wie er mir per Foto bewiesen hat. Es handelt sich dabei um ein Produkt der Firma Unilever, die ihr Shampoo nicht nur mit einem netten Hai vermarktet, sondern auch noch aufklärt. Und das finde ich Mal richtig gut… Denn wer die Shampooflasche umdreht, bekommt auch noch Informationen geliefert.






Heringshai - Lamna nasus

Heringshai - Lamna nasus
Beim Heringshai (Lamna nasus) handelt es sich um eine recht weit verbreitete Art, die im gesamten nördlichen Atlantik zu finden ist und ebenso das Mittelmeer, die Nordsee und die Ostsee zu seinem Lebensraum zählt. Er hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Weißen Hai oder dem Kurzflossen-Mako und die Kanaren liegen so ziemlich am südlichen Ende seines Verbreitungsgebiet.



Haie sind keine hirnlosen Killer, aber...

14.12.2014 - Ich stolperte gestern über eine Meldung vom Sharkproject, die sich auf deinen Artikel im Spiegel bezog. Darin ging es um die Sichtweise der Medien in Bezug auf Haie, die sich zwar deutlich gewandelt hat, allerdings in eine falsche Richtung abzudriften droht. Da ich kürzlich eine Unterhaltung mit dem gleichen Thema führte, möchte ich mich diesem Punkt noch ein Mal widmen, denn ich sehe es, genau wie das Sharkprojekt, sehr kritisch, wenn Haie als harmlos dargestellt werden…

Probebohrungen nach Öl auf den Kanaren

Vor den Kanaren wird nach Öl gebohrt
10.12.2014 - Eine schlechte Nachricht gibt es in Bezug auf die Probebohrungen nach Öl auf den Kanarischen Inseln. Nachdem die kanarische Regierung am 18. November den Antrag gestellt hat, die Probebohrungen auf den Kanaren per Gerichtsbeschluss zu stoppen, welche durch den Ölkonzern Repsol vor den Insel Lanzarote und Fuerteventura vorgenommen werden, entschied ein sechsköpfiges Richtergremium am Tribunal Superior de Justicia (TSJC) gestern dagegen und wies den Antrag zurück.

Das Update zu den Ölbohrungen auf den Kanaren findet Ihr in diesem Artikel.



Hundshai - Galeorhinus galeus

Hundshai - Galeorhinus galeus
Der Hundshai (Galeorhinus galeus) ist ein etwa 2 Meter großer Hai, der überwiegend in gemäßigt warmen Gewässern und bevorzugt in Küstennähe lebt. Dort findet man ihn in einer Tiefe von 2 bis 470 Metern, so dass sich der Hundshai ganz besonders an Kontinentalabhängen und im Schelfbereich wohl fühlt. Auch wenn es eine schnell schwimmende Art ist kommt es vor, dass diese Haie pelagisch und im offenen Ozean beobachtet werden.


Weißspitzen-Hochseehai - Carcharhinus longimanus

Weißspitzen-Hochseehai - Carcharhinus longimanus
Der Weißspitzen-Hochseehai (Carcharhinus longimanus) ist ein  im Schnitt 2-3 Meter großer Hai, der allerdings auch bis zu 3,90 Meter erreichen kann und somit zu den großen Haien gehört. Er ist in allen tropischen, subtropischen und gemäßigten Meeren zu Hause und ist und das offene Meer, sowie wie Kontinental- und Inselsockel ab einer Tiefe von 35 Metern. Direkt in Ufernähe wird man ihm nur selten begegnen.







Fuchshai - Alopias vulpinus


Fuchshai © Kurt Amsler
Der Fuchshai (Aliopias vulpinus) oder auch Drescherhai ist ein ebenso schöner wie interessanter Hai. Sie leben in der Hochsee ebenso, wie auch in küstennahen Regionen und bevorzugen gemäßigte Gewässer. Durch ihre extrem lange Schwanzflosse sind Fuchshaie schnell zu erkennen. Sie sind sehr aktive und schnelle Schwimmer, da sie, wie auch andere aus der Ordnung der Makrelenhaie, ein wärmespeicherndes System im Körper haben, was sie agiler macht. Auch auf den Kanaren sind diese wunderschönen Haie immer wieder anzutreffen, auch wenn man dazu viel Glück braucht.


Zigarrenhai - Isistius brasiliensis

Zigarrenhai - Isistius brasiliensis
Der Zigarrenhai (Isistius brasiliensis) ist einer der ungewöhnlicheren Haie und zeigt deutlich, wie sehr sich die Arten voneinander unterscheiden können. Er wird nur etwa 50 Zentimeter lang und verfügt am Bauch sogar über Leuchtorgane. Diese kleinen Haie gehören zwar zur Familie der Dornhaie, besitzen im Gegensatz ihren Verwandten allerdings keinen Stachel vor der ersten Rückenflosse. Sie leben in einer Tiefe von 80 bis zu 3500 Meter.

Haie - Aufklärung außerhalb meines Blogs

Sreenshot Gute Frage.net - Aufklärung Hai
Ich habe neulich Mal ein wenig zum Thema Haie gegoogelt und geschaut, ob es andere Blogs etc. gibt, die sich mit dem Thema befassen und mit denen man eventuell Hand in Hand arbeiten könnte, um die Aufklärung weiter voran zu treiben. Dabei stieß ich ziemlich schnell auf einige Fragen zum Thema Haie auf gutefrage.net und fing an, mich ein wenig durch die dort gegebenen Antworten zu lesen. Es gab viel Positives, aber auch ein paar Dinge, über die ich nur staunen konnte.

Die Ausrüstung erweitert – und leider keine Zeit…


Lieferumfang Polaroid XS7
02.09.2014 - Da ich in der Vergangenheit bereits zwei Unterwasserkameras verschlissen habe, wollte ich mir eigentlich erst dann eine neue holen, wenn sich wirklich gute Kamera für wenig Geld schießen lässt, die kein Extra-Gehäuse braucht. Aber ein Kompromiss ließ mich heute schwach werden. Die Geschichte: Meine erste Unterwasserkamera war ein no-name Produkt, das eigentlich ganz gut funktionierte. Aber ausgerechnet  an dem Tag, als ich meinen ersten Schmetterlingsrochen traf, versagte das Gehäuse…

Riesenhai – Cetorhinus maximus

Riesenhai – Cetorhinus maximus
Der Riesenhai (Cetorhinus maximus) ist nach dem Walhai der zweitgrößte Fisch der Welt und erreicht laut Hai.ch eine Größe von bis zu 12 Metern, auch wenn er sich für gewöhnlich bei in einem Größenbereich von 6,70 Meter – 8,80 Metern bewegt. Es handelt sich bei ihm um einen Planktonfresser, der mit weit geöffnetem Maul durch Nahrungsvorkommen schwimmt und es durch die Kiemen aus dem Wasser filtert. Dabei filtert er in einer Stunde die beinahe unglaubliche Menge von bis 1800 Tonnen Wasser.

Öl vor den Kanaren – Proteste zeigen Wirkung

Bohrinseln im Meer
Die Proteste gegen die geplanten Probebohrungen vor den kanarischen Inseln zeigen Wirkung! Kanarenpräsident Paulino Rivero kritisierte öffentlich die den Energie- und Wirtschaftsminister José Manuel Soría für die übereilt erteilte Genehmigung der Probebohrungen und will den geplanten Volksentscheid dazu jetzt beschleunigen. Sein Vorwurf: Über die kanarische Bevölkerung und deren Wille würde sich einfach hinweggesetzt werden. Und er hat ein paar gute Argumente...


Rippströmungen – Brandungsrückströmungen

Rippströmungen oder Brandungsrückströmungen Bild 01
Klick vergrößert
Aus gegebenem Anlass möchte ich heute etwas ansprechen, das auf den Kanaren immer wieder für Gefahr beim Schnorcheln und Schwimmen sorgt: Rippströmungen. Diese Form der Strömung ist sehr stark und wird von vielen Menschen unterschätzt. Doch das vor unserer Tür ist nun Mal der Atlantik und gerade der vulkanische Ursprung der Kanaren begünstigt diese Strömungen sehr. Nicht nur auf den Kanarischen Inseln sind Rippströmungen die häufigste Ursache für Badeunfälle. Also werfen wir doch Mal einen Blick drauf.



Früh übt sich :)

Hai Bilder meiner Tochter
27.08.2014 - Meine 6-jährige Tochter sagt zwar: "Auch wenn ich für den Schutz der Haie bin, dann hab ich trotzdem Angst vor denen....", aber das ist egal. Denn dazu kann ich nur sagen: "Kind, das ist vollkommen Ok, denn Du bist erst 6 und Angst beschützt den Menschen vor Dummheiten. Und auch ich habe vor einigen Arten eine Menge Respekt und muss jetzt nicht sooo dringend mit denen das Wasser teilen..." Es muss ja auch nicht jeder gleich zu Ocean Ramsey werden um zu begreifen, dass diese Tiere für das Ökosystem Ozean unverzichtbar sind. Ich freue mich ja schon, dass die "Faszination Hai" bei Ihr offensichtlich vorhanden ist, denn das ist die beste Voraussetzung, um sich Informationen zu merken. Oder was sagt Ihr?

Aktueller Stand und Zukunftsmusik

Altes Logo Canarian Sea
24.08.2014 - Ich habe mir in letzter Zeit einige Gedanken gemacht, wie es denn mit dem Projekt irgendwann Mal weiter gehen soll, denn ich muss schon sagen: Ich bin erstaunt über die vielen Interessenten, die ich in diesem frühen Stadium bereits erreiche. Wenn es nach mir geht, dann würde ich direkt in der Praxis schon deutlich aktiver werden, aber: am Anfang des Schutzes steht immer erst Mal die Information. Und da ich in der Vergangenheit bereits an an vielen Onlineprojekten beteiligt war, weiß ich, wie schnell übereilter Aktionismus zu purem Chaos führt. Also kümmerte ich mich in den letzten Tagen zunächst weiter um die Basis...






Gestreifter Adlerrochen – Pteromylaeus bovinus

Gestreifter Adlerrochen
Der Gestreifte Adlerrochen (pteromylaeus bovinus) ist für mich der schönste Rochen in den Gewässern der Kanaren und lebt in Küstennähe in einer Tiefe von 10 – 150 Meter. Er lebt über felsigem Grund ebenso, wie über sandigem und ist ein sehr aktiver Rochen, der im Umgang mit Menschen als zurückhaltend gilt und schnell Mal die Flucht ergreift, wenn man ihm zu nahe kommt.







Runder Stechrochen – Taeniura grabata

Runder Stechrochen – Taeniura grabata © Olivier Schmied 01
© Olivier Schmid
Der Runde Stechrochen (Taeniura grabata) ist mit einer Größe von bis zu 2,6 Metern schon eine recht imposante Erscheinung. Er fühlt sich über felsigem Grund, Höhlen und unter Felsvorsprüngen wohl und mag auch sandige Böden, in denen er sich eingraben kann. Er lebt in einer Tiefe von 10 bis 300 Meter und ist Tauchern gegenüber gleichgültig, so lange man ausreichend Abstand hält. Er gilt nicht als gefährlich oder aggressiv, hat allerdings einen giftigen Stachel am Schwanzanfang.

Walhai – Rhincodon typus

Walhai © Kurt Amsler
Der Walhai (Rhyncodon typus) ist der größte Fisch, der in den sieben Weltmeeren schwimmt und erreicht eine Größe von mehr als 13 Meter und etwa 8 Tonnen Gewicht, wobei das größte gemessen Exemplar sogar auf eine Länge von 13,7 Metern kam. Diese gemütlichen Riesen ernähren sich von Plankton und anderen Kleinstlebewesen, so wie von Fischen bis zu einer Größe von etwa einem Meter, die sie mit ihrem großen Maul aus dem Wasser filtern.



Mobularochen – Mobula mobular

Springender Mobularochen
Mobularochen (Mobula mobular) gehören, wie auch die Riesenmantas, zu den Teufelsrochen, erreichen allerdings „nur“ eine Größe von bis zu 5 Metern. Sie halten sich in küstennahen Gewässern auf und sind Tauchern gegenüber ebenso gleichgültig bis zutraulich, wie ihre größeren Verwandten. Erst kürzlich sprach ich mit einer Tauchernin, die eine Begegnung mit zwei etwa 2,5 Meter großen Jungtieren hatten und begeistert von der Zutraulichkeit dieser Mantas war.

Riesenmanta – Manta birostris

Riesenmanta – Manta birostris
Der Riesenmanta (Manta birostris) ist der größte Vertreter der Teufelsrochen und erreicht eine Größe von von über 6 Metern. Es handelt sich hierbei um einen harmlosen Planktonfresser, der Tauchern gegenüber gleichgültig ist und gelegentlich sogar als zutraulich beschrieben wird. Sie erreichen ein Gewicht von 2 Tonnen und sind damit wahre Riesen der Ozeane. Einen Giftstachel besitzen sie nicht. Wer auf den Kanaren viel Glück hat, kann den Riesenmanta beim Tauchen auf den Kanaren antreffen.



Langflossen-Mako – Isurus paucus

Langflossen-Mako – Isurus paucus
Der Langflossen-Mako (Isurus paucus) ist nicht so bekannt, wie der Kurzflossen-Mako (Isurus oxyrhynchus) und wurde auch schon auf den Kanaren gesichtet. Im Jahr 2006 wurde ein ausgewachsenes Exemplar von fast 4 Metern Länge tot im Süden von Fuerteventura angeschwemmt, was damals schon eine kleine Sensation war. Über den Langflossen-Mako ist weniger bekannt, als über den Kurzflossen-Mako.

Big Game Fishing – geschützte Arten gefangen

Flyer Big Game Fishing
17.08.2014 - Meine Freundin war die letzte Woche im Süden von Teneriffa unterwegs und stieß dabei auf einen Flyer, auf dem es ums „Big Game Fishing“ ging. Für alle, die es nicht wissen: Dabei geht es um das Hochseeangeln. Durch die Größe der Fische und das damit verbundene „große Spiel“ um den Sieger (Fisch oder Angler), erklärt sich der Name quasi von selbst. Was mich daran besonders entsetzte, waren die Bilder auf dem Flyer, auf welchen stolz die gefangenen Fische präsentiert werden. Wie unschwer zu erkennen ist, finden sich da ein Bronze- oder Seidenhai, sowie ein Hammerhai. Und zumindest vom Hammerhai weiß ich nun Mal, dass er unter Schutz steht...

Schnorcheln mit den Schildkröten

Meeresschildkröte beim Schnorcheln 01
14.08.2014 - El Puertito de Adeje im Süden von Teneriffa ist nun Mal dafür bekannt, dass man dort Suppenschildkröten findet und mit diesen wunderschönen Tieren tauchen und schnorcheln kann. Und auch ich war gestern wieder dort, weil endlich eine Unterwasserkamera zur Verfügung stand, die allerdings leider nach drei Bildern aussetzte. Aber nicht das Versagen der Technik ärgert mich, sondern der Umgang der Schnorchler, die ebenfalls diese Tiere sehen wollten...




Los Patos – Surfer meets Mako

12.08.2014 - Am Sonntag, dem 3. August 2014 kam es am Strand Playa los Patos im Norden von Teneriffa zu einem unangenehmen Zwischenfall zwischen einem Surfer und einem Hai, bei dem der Surfer in den Fuß gebissen worden ist. Da sich an den Stränden von Teneriffa derzeit viele Engelshaie aufhalten und an der Playa de lasTeresitas ein paar Kontakte mit den Badegästen stattfanden, wurde auch dieser Unfall schnell den friedlichen Bodenjägern zugeschrieben, die im Sand vergraben auf ihre Beute warten und natürlich auch Mal schnappen, wenn jemand auf sie drauf tritt. Mit dieser Fehlvermutung muss ich aufräumen, bevor die Engelhaie noch einen schlechten Ruf bekommen. Es war ein Kurzflossen-Mako und meiner Meinung nach alles andere als ein Angriff.

Kurzflossen-Mako - Isurus oxyrinchus

Kurzflossen-Mako - Isurus oxyrinchus
Der Kurzflossen-Mako (Isurus oxyrinchus) gehört zu den Makrelen- oder Heringshaien und sind echte Sprintmeister. Er erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 80 km/h, erreicht eine Länge von etwa 4 Metern und bringt dann ein stattliches Gewicht von bis zu 500 kg auf die Waage. Er gehört zu den schnellsten Fischen der Welt, was alleine schon durch seine schnellen Beutetiere auch notwendig ist.




Schmetterlingsrochen - Gymnura altavela

Heute möchte ich den ersten Rochen der Kanarischen Inseln vorstellen: den Schmetterlingsrochen (Gymnura altavela). Ich habe mich bewusst dazu entschieden, mit diesem Roch zu beginnen, da ich an der Playa de las Teresitas auf Teneriffa bereits das Vergnügen hatte, mit diesem eindrucksvollen Tier zu schnorcheln. Dabei handelte es sich um ein ausgewachsenes Tier von etwa 2 Meter Größe, wobei die Schmetterlingsrochen eine Größe von bis zu 2,1 Meter erreichen können, wobei davon ausgegangen wird, dass die auf den Kanaren vorkommende Gattung der Schmetterlingsrochen Gymnura altavela auch eine Größe von 4 Metern erreichen kann.

Schnorcheln in El Puertito – Suppenschildkröte

Schnorcheln in El Puertito – Suppenschildkröte
06.08.2014 - Das es in El Puertito in der Nähe von Adeje auf Teneriffa grüne Suppenschildkröten gibt, war uns eigentlich schon lange Zeit bekannt. Warum wir es nie geschafft haben, dort auf die Suche nach diesen wunderschönen Tieren zu gehen. Das sollte sich nun endlich ändern, also machten wir uns auf den Weg in die kleine Bucht im Süden der Insel. Kaum angekommen, stieg die Aufregung und wir schnappten uns direkt unsere Schnorchelausrüstung, um uns auf die Suche zu machen.



Großer Hammerhai – Sphyrna mokarran

Großer Hammerhai – Sphyrna mokarran
Ein großer Hammerhai kann eine Größe von 5,5 bis 6,1 Meter erreichen und ist somit der größte Vertreter der Hammerhaie. Es handelt sich um einen Einzelgänger, der vor allem in tropischen und subtropischen Gewässern vorkommt. Durch seine Größe hat er bis auf den Menschen keine natürlichen Feinde, wobei der Mensch dieses majestätische Tier allerdings an den Rande der Ausrottung gebracht hat. Der Grund sind seine großen Flossen, die ihm ein sehr charakteristisches Aussehen verleihen.

Glatter Hammerhai – Sphyrna zygaena

Glatter Hammerhai – Sphyrna zygaena
Der glatte Hammerhai (Sphyrna zygaena) ist der zweite Vertreter aus der Familie der Hammerhaie, den wir Euch vorstellen wollen. Erreicht im Schnitt eine Länge von 2,50 bis 3,50 Meter, kann aber auch eine Länge von bis zu 4 Metern erreichen. Er ist vom Bogenstirn-Hammerhai am leichtesten durch die Kopfform zu unterscheiden, da ein glatter Hammerhai dort keine so ausgeprägte Einkerbung in der Mitte besitzt, wie das Bild zeigt. Dort seht Ihr links den Bogenstirn-Hammerhai und rechts den glatten Hammerhai. Diese Hammerhaie bevorzugen gemäßigte Wassertemperaturen. Daher findet man den glatten Hammerhai auch deutlich weiter nördlich, als die meisten seiner Artgenossen.

Bogenstirn-Hammerhai – Sphyrna lewini

Bogenstirn-Hammerhai © Kristina Jurgawka
Die auf den Kanaren mit am häufigsten gesehene Haifamilie ist der Hammerhai. Der Erste, den wir vorstellen wollen, ist der Bogenstirn-Hammerhai, der mit einer Größe von 3,7 bis 4,3 Metern ein recht stattliches Exemplar darstellt und immer wieder von Booten aus an der Küste beobachtet werden kann. Er erreicht ein Gewicht von bis zu 150 Kilogramm und verdankt seinen Namen der Bogenform, die der hammerförmige Kopf an der Vorderseite besitzt. In der Mitte der Vorderseite befindet sich eine Einbuchtung, die deutlich ausgeprägter als bei anderen Hammerhaien ist.

Wieder Öl vor Gran Canaria

Vor Gran Canaria ist wieder Öl im Atlantik 01
© Alianza Tiburones Canarias
17.07.2014 - Als ich gestern die Fotos der AlianzaTiburones Canarias sah, war ich ein wenig geschockt. Zum zweiten Mal innerhalb von drei Monaten treibt ein Ölteppich auf die Süßküste von Gran Canaria zu, was im April bereits zur zeitweiligen Sperrung zweier Strände geführt hat. Der aktuelle Ölteppich ist etwa einen Kilometer lang und hat den Strand von El Cabrón erreicht, welcher in der Gemeindes Agüimes, genauer gesagt in der Nähe von Arinaga liegt. Der Ölteppich beinhaltet eine Menge Unrat, der mittreibt.



Gibt es Öl auf den Kanaren?

Auf den Kanaren wird nach Öl gebohrt
16.07.2014 - Die Gewässer der Kanaren stehen mit den geplanten Probebohrungen vor Fuerteventura und Lanzarote einem Problem gegenüber, dass die gesamte Region betrifft. Und während die Umweltschützer alles versuchen, um diesen Schritt zu verhindern, scheint der Industrieminister José Manuel Soria alles daran zu setzen, um jeden Aufschub im Keim zu ersticken. Schon dieser Tage will er die Genehmigung erteilen und hat dabei wohl ein paar bestimmte Gedanken im Kopf.


Weißer Hai - Carcharodon carcharias

Weißer hai © Kurt Amsler
Viele wird es verwundern, aber der Weiße Hai gehört zu den Arten, die auf den kanarischen Inseln zu finden sind. Allerdings wird er dort kaum gesichtet, da diese große Haiart die Kanarischen Insel nur auf seiner Wanderschaft durchstreift und hier nicht auf Beute aus ist. Die hier vorkommenden Tiere gehören zur atlantischen Gruppe, die an der Südküste Afrikas auf Beutefang geht, bevor sie weiter ins Mittelmeer zieht, wo sie ihre Jungen bekommen. Danach wandern sie den Golfstrom entlang nach Mexico und von dort an die Ostküste der USA, wo sie wieder Beute machen, bevor sie sich auf den Rückweg nach Südafrika machen. Sie passieren die Kanaren in großer Tiefe und werden nur sehr selten gesichtet.

Engelhai – Squatina Squatina

Engelhai – Squatina Squatina
Der gemeine Engelhai (Squatina Squatina) ist ein sehr häufig vorkommender Bewohner der Kanaren und ist eigentlich überall in den kanarischen Gewässern zu Hause, auch wenn er bestimmte Gebiete bevorzugt. Er hat einen sehr flachen Körper mit breiten Brustflossen, mit dem er sich gerne im Sand eingräbt, um dann auf Beute zu lauern, die ahnungslos vorbei schwimmt. Erreicht eine Länge von etwa 1,80 Meter, wobei davon ausgegangen wird, dass dieser Hai auch bis zu 2,40 Meter groß werden kann. Im Gegensatz zu den Rochen, denen er sehr ähnlich sieht, sind seine Brustflossen klar von Körper abgesetzt. Der Engelhai besitzt 2 kleine Rückenflossen, von denen die erste direkt hinter den Brustflossen beginnt. Das untere Ende der Schwanzflosse (der untere Lobus), ist länger als das obere Ende.

Urlaub und Delfine

Delfinmutter mit Jungtieren
19.06.2014 - Es wird Zeit, dass wir uns Mal wieder melden, denn die Arbeit und der dann anschließende Urlaub haben leider wenig Zeit übrig gelassen. Allerdings hatte der Urlaub, der auch Besuch aus Deutschland mit sich brachte, einen großen Vorteil, denn der Verhalf Mal wieder zu einer kleinen Bootsfahrt von Masca nach Los Gigantes, auf der sich zwar leider kein Hai, dafür aber wieder einige Delfine zeigten, die sich zusammen mit einigen Sturmtauchern auf der Jagd nach einem Fischschwarm befanden und unserem Boot einen kurzen Besuch abstatteten.

Seidenhai – Carcharhinus falciformis

Seidenhai – Carcharhinus  falciformis
Der Seidenhai ist auf den Kanarischen Inseln ein sehr weit verbreiteter Hai, der zur Familie der Grauhaie gehört und eine Größe von 2 Meter bis maximal 3,30 Meter erreicht. Es sind Hochseehaie, die in der Regel im offenen Gewässer leben und die oberen Gewässerschichten bis maximal 500 Meter Tiefe bevorzugen, wobei sich die Jungtiere zum Schutz vor größeren Räubern gerne in Küstennähe aufhalten. Hier sind die Tiefseeriffs ihr Habitat, die sie aber im Alter verlassen und ins offene Gewässer schwimmen, wo die Seidenhaie in Schulen leben.


Kleinzahn-Sandtigerhai – Odontaspis ferox

Kleinzahn-Sandtigerhai oder Schildzahnhai

Der Kleinzahn-Sandtigerhai (Odontaspis ferox) ist ein 2,50 – 4,10 Meter großer Hai, der zur Familie der Sandhaie gehört. Er ernährt sich von kleinen Fischen und ist ein pelagisch lebender Hai, der für gewöhnlich in tieferen Gewässern bis 400 Meter lebt. Er hat den typischen Körperbau von Sandtigerhaien, ist in der Bauchregion recht dick, hat eine konische Schnauzenspitze, sieht durch die kleinere Zähne allerdings nicht ganz so bedrohlich aus. Dennoch ist dieser Hai eindeutig eine sehr imposante Erscheinung und versetzt Taucher in Verzückung, wenn sie ihn sehen.


Öl vor Gran Canaria

15.04.2014 - Im Süden von Gran Canaria wurden heute einige Strände umgehend gesperrt, da es zu massiven Verschmutzungen durch Öl kam. Besonders betroffen waren der Strand „Eagle Beach“ und der Strand von „Castillo del Romeral“, sowie der Strand von San Agustin. Die Ursache dafür war ein großer Ölfleck auf dem Atlantik, der durch die Strömung an die Küste getragen worden ist. Es hängt alleine von den Meeresströmungen vor der Südküste Gran Canarias ab, ob auch die für den Tourismus wichtigen Strände von Maspalomas und Playa del Inglés unter dem schmierigen Ölfilm leiden müsseen.

Zusammenarbeit mit Alianza Tiburones Canarias

Canarian Sea & Alianza Tiburones Canarias
Es gibt den ersten Partner für mein Blog: Die Alianza por los Tiburones de Canarias, die sich seit September für den Schutz der Haie einsetzt. Ganz besonderes Augenmerk legt der Verein auf die Engelshaie (Squatina squatina), die ein sehr häufiger Gast der Kanarischen Inseln sind und auf der roten Liste der bedrohten stehen. Nach wie vor werden sie allerdings gejagt, da die Politik die Gesetze leider nicht mit aller Kraft durchsetzt. Das Zusammentreffen mit dem Initiator und Koordinator der Alianza Tiburones Canarias (Kurzform), Fernando Frías Reis (ganz links im Bild), welches gestern im Café 7 in La Laguna stattfand, war auf jeden Fall sehr ergiebig.

Haie am Strand von Corralejo

14.04.2014 - Erst vor ein paar Tagen wurden die wieder Haie auf den Kanaren gesichtet. Gleich 7 Stück schwammen ganz gemütlich am Strand von Corralejo auf Fuerteventura herum und verschwanden kurz darauf wieder im Meer.



Haie auf den Kanaren – Fast keine Forschung

10.04.2014 - Heute habe ich einen Eindruck davon bekommen, wie wichtig die Aufklärung über Haie auf den Kanaren ist. Da derzeit noch immer die Online Petition für die Errichtung eines Schutzgebietes läuft, haben wir Kontakt zu verschiedenen Personen aufgenommen, die uns genauere Informationen zu den hier vorkommenden Haien, der Population und andere Dinge geben könnten. Eine schnelle Antwort kam von der „Sociedad Atlantica de Oceanógrafos“. Und wir waren echt erstaunt über das, was wir lasen.

Canarian Sea – Ein wenig zum Projekt

09.04.2014 - Bevor ich gestern dieses Blog angefangen habe, habe ich mir natürlich einige Gedanken um die Umsetzung gemacht. Canarian Sea ist nicht mein erstes Projekt und obwohl ich auch mit anderen CMS wie Wordpress sehr vertraut bin, habe ich mich bewusst für Blogspot entschieden, denn während die anderen Projekte in irgendeiner Form einen kommerziellen Background haben, entsteht dieses Projekt als reine Herzensangelegenheit. Zu den Gründen...

Blauhaie an der Küste von Teneriffa

09.01.2014 - Im letzten August wurde an der Playa de los Caletones bei Buenavista del Norte ein Blauhai gesichtet und aufgenommen, der direkt an der Küste entlang schwamm und schnell viele Schaulustige anzog. Wer sich das Video auf aquisur.info ansieht wird schnell merken, dass die sich versammelte Menge in keinster Weise verängstigt zeigte, sondern eher die Schönheit des Tieres bewunderte. Da sich das adulte Tier sehr langsam bewegte und sich Blauhaie nur selten in so unmittelbarer Nähe der Küste Teneriffas aufhalten, war das allerdings nicht die einzige Feststellung der Beobachter.

Kanaren - Schutzzone für Haie und Rochen?

08.04.2014 - Laut eines Berichtes auf noticiacanaria.com könnten  die Kanarischen Inseln zu einer geschützten Schutzzone für Haie und Rochen werden, in denen die Knorpelfische unter strengen Schutz gestellt werden. Eine Umsetzung dieses Planes wäre für das Fortbestehen eine große Hilfe, da viele Haie und Rochen am Rande der Ausrottung stehen.

Und los geht´s

08.04.2014 - Ok, fangen wir einfach Mal an... Ich lebe seit einigen Jahren auf Teneriffa und habe eine große Leidenschaft: das Schnorcheln. Und dazu eignen sich die Gewässer rund um die Kanarischen Inseln hervorragend.

Und ich habe noch eine weitere Leidenschaft: Haie. Sie faszinieren mich seit frühester Kindheit mehr als jedes anderes Lebewesen auf diesem Planeten und mein größter Wunsch ist es, irgendwann welche live zu sehen. Nun mag man denken: "Haie auf den Kanaren? Die gibt es doch gar nicht....", und tatsächlich ist in den Medien auch erstaunlich wenig darüber zu lesen. Aber dieser Gedanke ist grundlegend falsch. Und ich möchte an dieser Stelle direkt eines festhalten:

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In eigener Sache: In jedem Bericht auf Canarian Sea stecken neben unserer Leidenschaft natürlich auch viel Zeit und Arbeit, was sowohl für den redaktionellen Teil gilt, als auch für die Aufklärungsarbeit. Beides wird ohne einen großen Medienkonzern, einen Tourismusverband, eine Umweltschutzorganisation oder eine andere Institution umgesetzt, die uns finanziert. Und das ist auch super so!

Auf diesem Weg können wir genau so agieren, wie wir es möchten und mit unseren Berichten unabhängig bleiben. Für unsere Mission der Aufklärung, Sensibilisierung und die Anregung von Diskussionen ist es wichtig, dass wir niemandem verpflichtet sind. Wir wollen die Themen, die wir in den Bereichen Umwelt, Tourismus und Nachhaltigkeit für interessant und bedeutend halten, auch in Zukunft ohne Verpflichtung ansprechen können.

Als Teil unserer Community können Sie aktiv dabei helfen, die Aufklärung rund um die Gewässer der Kanaren zu verbreiten und somit für die Schönheit und vor allem für die Bedeutung des Meeres zu sensibilisieren. Alle Infos dazu finden Sie hier.

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