Schwarzer Seeigel - Arbacia lixula




Schwarzer Seeigel © Canarian SeaDer Schwarze Seeigel (Arbacia lixula) ist einer der am häufigsten vorkommenden Seeigel Arten vor den Kanaren zusammen mit dem Diademseeigel. Er gehört zur Gattung der Stachelhäutern und hat samt Stacheln einen Durchmesser von ca. 10 Zentimetern. Das Skelett des schwarzen Seeigels ist mit einer Epidermis bedeckt. Die Platten formen unregelmäßige Sechsecke, in welchen kleine Löcher sind. Beim schnorcheln auf den Kanaren kann man den schwarzen Seeigel örtlich recht häufig vorfinden. Vor den Stacheln sollte man sich in acht nehmen, denn diese dienen zum Schutz vor Räubern wie Fischen, Schnecken oder Seesternen, und sind sehr spitz. 


Dornenseestern - Coscinasterias tenuispina


Dornenseestern © Canarian Sea
Der Dornenseestern (Coscinasterias tenuispina)  gehört zur Gattung der Stachelhäuter und Seesterne. Er wird ca. 20 Zentimeter groß, doch je weniger tief die Individuen leben, um so kleiner ist der Durchmesser, meist 5-10 Zentimeter. Beim schnorcheln auf den Kanaren kann man den Dornenseestern häufig antreffen, meist auf felsigem Untergrund in der Gezeitenzone, doch auch in Tiefen von mehr als 100 Metern. Der Dornenseestern ist in verschiedenen Farbtönungen anzutreffen, wobei die kleineren Exemplare bläulich sind. Auch wenn er Dornenseestern heißt, ist er ungefährlich für den Menschen.

Igelfisch - Diodon holocanthus

Igelfisch © Kristina Jurgawka
Der Igelfisch (Diodon holocanthus) gehört zur Gattung der Kugelfische, dessen wissenschaftlicher Name "Zweizähner" bedeutet. Igelfische kommen im offenen Meer vor, manchmal in großen Gruppen, und bewegen sich langsam fort. Wie bei den Kugelfischen verfügen Igelfische über Stacheln am Körper. Diese sind jedoch kräftiger und stärker als bei den Kugelfischen und liegen eng an. Wenn Gefahr droht pumpen die Igelfische sich mit Wasser auf, so dass sich die Stacheln aufrichten. Sie schützen sich so vor den meisten großen Fischen, nur selten frisst ein Fisch einen Igelfisch. Beim Schnorcheln auf den Kanaren sollten Sie dem Igelfisch jedoch nicht zu nahe kommen, denn bei Berührung kann es zu bösartigen Entzündungen kommen. 

Gemeiner Krake - Octopus vulgaris

Gemeiner Krake © Kristina Jurgawka
Der Gewöhnliche Krake oder Gemeine Krake (Octopus vulgaris) wird oft auch Oktopus genannt und gehört zur Gattung der Weichtiere und Kopffüßlern. Der Gemeine Krake kann mehr als 80 Zentimeter lang werden und auf seinen Fangarmen befinden sich zwei Reihen Saugnäpfe. Da der Gemeine Krake keine Schale besitzt, befähigt ihn dies zu einer großen Beweglichkeit, welche ihm auch ermöglicht sich in enge Spalten zu quetschen.  Beim Schnorcheln auf den Kanaren kann man diese Krake örtlich häufig antreffen, meist auf felsigem Untergrund und felsig sandigem Meeresgrund, von der Gezeitenzone an bis hin zu einer Tiefe von mehr als 50 Metern.

Seegurke - Holothuria sanctori, Holothuria arguinensis

Seegurke © Canarian Sea
Die Seegurke (Holothuria sanctori, Holothuria arguinensis) oder auch Seewalzen (Holothuroidea) genannt, gehört zur Gattung der Stachelhäuter (Echinodermata).  Es gibt 1200 Arten und somit gehört die Seegurke zu den formreichsten Gruppe der Stachelhäuter. Der Seestern und der Seeigel gehört auch dazu. Allein in der Tiefsee  bestehen 90 Prozent aus der bodennahen Biomasse. Beim Schnorcheln auf den Kanaren findet man die  bis zu 30 cm langen Meeresbewohner sehr häufig auf felsigem Untergrund in der Gezeitenzone und dem Infralitoral. Seegurken besitzen an statt eines Skeletts, einen Hautmuskelschlauch und eine dicke Schicht aus mutabilen Gewebes, sprich es hat ein hohes Regenerationsvermögen.

Loro Parque - SeaWorld beendet Orca-Programm


Orca Loro Parque  © Canarian Sea19.03.2016 - Die Freizeitpark-Kette “SeaWorld” wurde vor allem durch Ihr Programm mit Orcas bekannt und stand durch ihr Programm mit dem Schwertwal seit Jahren in der Kritik der Umweltschützer. Nun hat der Vergnügungspark, der seinen Hauptsitz in Orlando (Florida) hat, das Ende des Programms bekannt gegeben, worüber sich der auf Teneriffa ansässige Tierpark “Loro Parque” laut Aussage des Online-Portals “Teneriffa News” am Freitag sehr überrascht zeigte, da die beiden eigentlich eine Kooperation für den Austausch von Orcas betreiben und der "Loro Parque" nicht über diesen Schritt informiert worden sei. Dabei beziehen sieht sich “Teneriffa News” auf eine Presssemitteilung des “Loro Parque”.

Gelbviolette Sternschnecke - Hypselodoris picta webbi

Gelbviolette Sternschnecke © Canarian SeaDie Gelbviolette Sternschnecke (Hypselodoris picta webbi) gehört zu der Gattung der Weichtiere (Mollusca). Sie sind Nacktkiemer, welche sich von unterschiedlichen sessilen Tieren ernähren, wie Moostierchen, Seepocken und Schwämmen. Beim Schnorcheln auf den Kanaren kann man das 10 cm lange Tier häufig antreffen. Es lebt auf felsigem Untergrund direkt in der Gezeitenzone und des Infralitorals. Für gewöhnlich findet man sie auf Untergrund, der von Algen bedeckt ist und Schwämmen.  Die kleinen Fleischfresser kann man gut erkennen an ihrer kräftigen Farbe, denn die Sternschnecke ist Gelb und Violett. Ein tiefdunkles Violett mit gelben Linien und Flecken, jedoch kann die gelbe Farbe je nach Individuum anders sein.

Napfschnecke - Patella candei crenata

Napfschnecke © Canarian SeaDie Napfschnecke (Patella candei crenata) gehört zur Gattung der Weichtiere (Mollusca). Sie ist eine meeresbewohnende  Schnecke die nach der klassischen Systematik zur Ordnung der Altschnecken gehört. Der Name der Napfschnecke beruht auf ihrem Aussehen, denn sie hat einen schüsselförmigen Napf als Haus. Das innere ist meist bläulich und durch Perlmutt glänzend. Die Durchschnittliche Größe einer Napfschnecke beträgt 5 cm Durchmesser. Einige Napfschnecken sind Zwitter, andere getrenntgeschlechtlich. Sie entlassen ihre Spermien und Eier ins freie Wasser, die befruchteten Eier entwickeln sich zu Veliger Larven, welche dann zu kleinen Schnecken metamorphosieren.  Beim Schnorcheln auf den Kanaren kann man Napfschnecken örtlich häufig antreffen, fast an jedem Felsen kann man sie beobachten.

Wachsrose – Anemonia sulcata


Wachsrose – Anemonia sulcata © Canarian Sea 01
Die Wachsrose (Anemonia sulcata) gehört zur Gattung der Nesseltiere und ist eine europäische Art der Seeanemone, welche immer in flachen Küstenregionen anzufinden ist.  Die durchschnittliche Größe beträgt ca. 7 cm Durchmesser und man kann sie örtlich recht häufig vorfinden. Sie lebt in großen Kolonien, in meist sehr bewegten und flachen Gewässern bis hin zu einer Tiefe von fünf Metern, auf felsigem oder felsig-sandigem Untergrund. Beim Schnorcheln auf den Kanaren sollte man sie nicht unbedingt anfassen, da die Berührung einen brennenden Schmerz hinterlässt.


Portugiesische Galeere – Physalia physalis

Portugiesische Galeere © Canarian SeaDie Portugiesische Galeere (Physalia physalis) gehört zur Gattung der Nesseltiere und ist eine Staatsqualle. Die äußere Erscheinung ähnelt zwar einer Qualle, doch besteht sie aus einer ganzen Kolonie von einander abhängigen Polypen. Die einzelnen Polypen sind nicht lebensfähig, nur im Zusammenschluss mit den anderen Polypen. In erster Linie kann man die Portugiesische Galeere im Pazifik finden, doch kommt sie sehr häufig auch vor Portugal und den Kanaren vor. Von daher ist Vorsicht geboten beim schnorcheln auf den Kanaren. Man kann sie zwar gut erkennen, da sie auf dem Wasser treibt, doch ihre Tentakel sind nicht zu unterschätzen.

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