Gelbflossen Makrele - Pseudocaranx dentex

Gelbflossen Makrele - Pseudocaranx dentex
Die Gelbflossen Makrele gehört zu den Fischen, bei denen Ihr keine Probleme haben werdet, sie zu beobachten, denn gerade die Jungtiere zeigten sich bei unseren Schnorcheltouren immer wieder sehr neugierig und folgen einem im eigenen Schatten, wenn man ruhig seine Bahnen zieht, so dass ich mehr als ein Mal sehen konnte, wie ein junges Einzeltier jemanden von uns nutzte, wie ein schützendes Stück Treibholz. Eine Gruppe größere Tiere konnte ich beim Tauchen in El Puertito beobachten, wobei diese dann allerdings deutlich aktiver waren.

Goldstrieme - Sarpa salpa

Goldstrieme - Sarpa salpa (Dorade) © Canarian Sea 01
Die Goldstrieme ist wohl einer bekanntesten Fische, wenn nicht sogar der bekannteste Fisch der Kanaren, denn als Dorada steht er auf so ziemlich jeder kanarischen Speisekarte und ist auch beim Schnorcheln sehr häufig zu beobachten. Ihr werdet die Goldstrieme beim Schnorcheln in großen Gruppen über felsigem Meeresboden finden, wo die Fische die Algen von den Felsen grasen. Obwohl die Dorada wirklich riesige Schwärme von mehreren tausend Individuen bilden kann, werden die von Euch gesichteten Fischschwärme in der Regel nicht mehr als 100 Exemplare umfassen oder sogar deutlich kleiner sein.

Grundel - mehrere Arten

Grundel im Atlantik
Wenn Ihr eine Grundel sehen wollt, dann müsst Ihr beim Schnorcheln schon ganz genau hinschauen, denn die Grundel kommt zwar in drei verschiedenen Arten auf den Kanaren vor, allerdings sind alle Arten gut getarnt und werden nur 8 bis 12 Zentimeter groß. Sie mögen sandige bis schlammige Böden, sind auch Mal in Lachen zu sehen oder kommen über einem Mischgrund aus Sand und Fels vor, wobei diese Fische für gewöhnlich in Ruhestellung auf dem Meeresboden liegen. Die Grundel ist ein schlechter Schwimmer, kann sich über kurze Distanzen aber sehr schnell bewegen.

Hornhecht - verschiedene Arten

Hornhecht © Canarian Sea 01
Beim Schnorcheln auf den Kanaren kann es sich durchaus lohnen, den Blick Mal vom Meeresboden zu erheben und direkt unter die Wasseroberfläche zu schauen. Dort schwimmt oftmals der Hornhecht herum, der in den Gewässern der kanarischen Inseln sehr zahlreich vorkommt und bei unseren Schnorcheltouren gerade in Teno ein Stammgast war. Auch wenn es eigentlich sehr scheue Fische sind, sorgte dort die Größe der Schwärme dafür, dass wir uns beim Schnorcheln immer wieder Mal mitten unter diesen schlanken Räubern wiederfanden.

Kastenmaul-Meeräsche - mehrere Arten

Kastenmaul Meeräsche © Canarian Sea 01
Falls sich jemand von Euch fragt wie die großen Fische heißen, die in vielen der Hafenbecken herumschwimmen und auf ins Wasser geworfenes Brot warten: Das ist die Kastenmaul-Meeräsche, die auch beim Schnorcheln zu den Fischen gehört, die Ihr sehr häufig sehen werdet. Sie leben bevorzugt in seichten Gewässern über jeder Art Meeresboden, wobei diese Fische in Gruppen unterwegs sind, deren Größe variiert. Trotz Ihrer Scheue sind sind daher gut zu beobachten.



Atlantische Gabelmakrele - Trachinotus ovatus

Atlantische Gabelmakrele - Trachinotus ovatus 01
Die Atlantische Gabelmakrele gehört zu den Fischen, die Ihr beim Schnorcheln recht häufig antreffen werdet, denn sie haben Ihren Lebensraum im Brandungsgebiet an der Küste und halten sich dort nahe an der Oberfläche auf. Durch diese Nähe zur Küste werdet Ihr früher oder später auf eine Gruppe dieser sehr aktiven Schwimmer treffen, wobei diese Gruppen nicht sehr groß sein müssen, sondern auch Mal nur wenige Individuen sein können. Da es so aktive Schwimmer sind dauerte es eine Weile, bis zum ersten Foto dieser Fische kam.




Eidechsenfisch - verschiedene Arten

Eidechsenfisch
Wer beim Schnorcheln auf den Kanaren unterwegs ist, der wird sicherlich den einen oder anderen Eidechsenfisch sehen, von denen es rund um die Kanarischen Inseln zwei Arten gibt. Sie verdanken ihren Namen Namen dem langen und schlanken Körperbau und ihrer Jagdmethode, denn wie Eidechsen stundenlang in der Sonne Baden, lauert der Eidechsenfisch regungslos am Meeresboden. Dabei liegen sie entweder zum Teil im Sand vergraben, oder eben direkt auf dem Meeresgrund, da Eidechsenfische sich ihrer Umgebung anpassen können. Durch ihr Farbmuster und die Form sind sie beim Schnorcheln aber schnell auszumachen.

Gelber Dreiflossen - Tripterygion delaisi delaisi

Gelber Dreiflossen - Tripterygion delaisi delaisi © Canarian Sea 01
Ein Gelber Dreiflossen ist ein sehr scheuer Fisch, bei Ihr schon viel Glück haben müsst, um ihn beim Schnorcheln zu sehen. Es ist in sehr kleiner Fisch, der mit seinen höchstens 5 Zentimetern Größe sowie so schon sehr schwer zu entdecken ist und zusätzlich bei Gefahr sehr schnell flüchtet. Dabei wechselt er über kurze Strecken seinen Standort, was das Fotografieren unter Wasser nicht wirklich leicht machte. Dennoch gelang es uns, dieses Männchen an der Playa de las Teresitas zu erwischen, wenn auch nur auf Distanz.



Kleiner Drachenkopf - mehrere Arten

Kleiner Drachenkopf © Canarian Sea 01
Ein Kleiner Drachenkopf ist immer mit Vorsicht zu genießen, denn diese Fische kommen auf den Kanaren in mehreren Unterarten vor, die alle eines gemeinsam haben: Sie sind giftig und besitzen an Kopf und Rücken Stacheln, deren Stich durch das Gift sehr schmerzhaft ist. Daher solltet Ihr nicht in Versuchung kommen diese Fische anzufassen, auch wenn es sehr schlechte Schwimmer sind, die meistens auf felsigen Untergründen liegen, wo sie gut getarnt auf etwaige Beute warten. Die verschiedenen Arten werden zwischen 15 und 40 Zentimeter groß und hin und wieder kann man sie auch in einem Gezeitentümpel bewundern.

Whale Watching auf Teneriffa Tourbericht

Whale Watching Tourbericht 01
Der Hafen von Los Gigantes
Whale Watching auf Teneriffa ist ein ganz besonderes Ereignis und der erste Tourismuszweig, der für Schutz von Meeresbewohnern gesorgt hat. Der Grund sind die etwa 400 zwischen Teneriffa und La Gomera lebenden Kurzflossen-Grindwale, die weltweit nur dort in so großer Zahl als fest lebende Kolonie anzutreffen sind. Hinzu kommen noch viele Delfine und andere Walarten, die das Whale Whatching zu einem unvergesslichen Erlebnis machen können. Und genau das war meine letzte Tour auch, weshalb Ihr den Bericht darüber nicht vorenthalten bekommen sollt.

Brauner Kugelfisch - Sphoeroides marmoratus


Brauner Kugelfisch - Sphoeroides marmoratus 01
Auf den Kanaren findet Ihr beim Schnorcheln zwei Arten von Kugelfischen. Ein Brauner Kugelfisch ist dabei von der zweiten Art sehr leicht zu unterscheiden, denn sein Körper zeigt eine marmorierte Färbung in verschiedenen Brauntönen eine gute Tarnung darstellt. Beim Schnorcheln werdet Ihr dennoch keine großen Probleme haben, diesen sehr häufig vorkommenden Fisch zu finden, denn die Tarnung ist nicht die Hauptstrategie dieser kleinen Fische, die nicht größer als 15 Zentimeter werden. Im Falle von akuter Gefahr kann sich ein Brauner Kugelfisch aufblasen und sich somit quasi unverschluckbar für einen Fressfeind machen. Da der Körper mit kleinen Stacheln übersät ist, die durch das Aufblasen heraus kommen, wird ein Brauner Kugelfisch dann schnell zu einer nicht verzehrbaren Mahlzeit.

Gelbmaul-Barrakuda - Sphyraena viridensis


Gelbmaul-Barrakuda - Sphyraena viridensis 01
Gerade dann, wenn die Fische im Frühsommer und Sommer viel Nachwuchs haben, lassen sich beim Schnorcheln immer wieder junge Gelbmaul-Barrakuda beobachten, die auf der Jagd nach den Jungtieren der anderen Fische sind. Sie sind durch ihre schlanke Form und die gelbe Schwanzflosse sehr leicht zu erkennen und stellen keine Gefahr für Schnorchler dar. Mit etwas Glück habt Ihr sogar die Gelegenheit, auch Mal mit einer größeren Gruppe dieser Art Barrakuda zu schnorcheln, die bei den Spanier als “Bicuda” bekannt ist.


Brandbrasse - Oblada melanura

Brandbrasse - Oblada melanura
Die Brandbrasse gehört zu den Fischen, die ein sehr häufiger Gast auf den Kanaren sind und beim Schnorcheln sehr oft gesehen werden können. Sie sind recht leicht zu erkennen, denn im Gegensatz zu einigen anderen Brassen besitzen sie keine quer am Körper verlaufenden Streifen, sondern nur einen dunklen Punkt am Ansatz der Schwanzflosse. Ansonsten ist die Brandbrasse von einer schlichten,.silbernen Färbung, wie auf dem Foto rechts gut zu erkennen ist. Sie wird etwa 30 Zentimeter groß, wobei die direkt an der Küste zu beobachtenden Exemplare oftmals noch kleinere Jungtiere sind.

Blenni - Parablennius parvicornis


Blenni - Parablennius parvicornis 01
Wer einen Blenni sehen will, der muss in vielen Fällen nicht ein Mal schnorcheln gehen, denn diesen kleinen Fisch sieht man auch immer wieder in den Gezeitentümpeln, die auf den Kanaren zum Bild an den Küsten gehören und kleine, manchmal allerdings dennoch recht tiefe Einschnitte in das Vulkangestein an der Küste sind, in denen das Wasser dann bei Ebbe zurück bleibt und mit dem Wasser auch so mancher Meeresbewohner. Da der Blenni eben genau in der Zwischenzone der Gezeiten seinen Lebensraum hat, kann man ihn natürlich immer wieder in diesen Gezeitentümpeln sehen.

Sponsored by

In eigener Sache: In jedem Bericht auf Canarian Sea stecken neben unserer Leidenschaft natürlich auch viel Zeit und Arbeit, was sowohl für den redaktionellen Teil gilt, als auch für die Aufklärungsarbeit. Beides wird ohne einen großen Medienkonzern, einen Tourismusverband, eine Umweltschutzorganisation oder eine andere Institution umgesetzt, die uns finanziert. Und das ist auch super so!

Auf diesem Weg können wir genau so agieren, wie wir es möchten und mit unseren Berichten unabhängig bleiben. Für unsere Mission der Aufklärung, Sensibilisierung und die Anregung von Diskussionen ist es wichtig, dass wir niemandem verpflichtet sind. Wir wollen die Themen, die wir in den Bereichen Umwelt, Tourismus und Nachhaltigkeit für interessant und bedeutend halten, auch in Zukunft ohne Verpflichtung ansprechen können.

Als Teil unserer Community können Sie aktiv dabei helfen, die Aufklärung rund um die Gewässer der Kanaren zu verbreiten und somit für die Schönheit und vor allem für die Bedeutung des Meeres zu sensibilisieren. Alle Infos dazu finden Sie hier.

Beliebte Posts

All Time Favorits

Sponsored by

Nachrichten Kanaren - Umwelt, Tourismus und Meer

Canarian Sea ist Ihr Magazin der Rubrik “Nachrichten Kanaren”, wenn Sie in den Bereichen Umwelt, Tourismus und Meer auf dem Laufenden bleiben wollen. In unseren Schwerpunkten finden Sie stets aktuelle News rund um die Kanarischen Inseln. Dabei legen wir unseren Fokus bewusst auf die Bereiche der Umwelt, des Tourismus und auf das Meer, um Ihnen die Schönheit dieses Ökosystem zu zeigen und dafür zu sensibilisieren.

Natürlich können Sie auch gezielt nach den Nachrichten für einzelne Inseln schauen. Diese finden Sie hier:

Teneriffa Nachrichten

Die größte Insel der Kanaren ist eines der wichtigsten Urlaubszentren auf den Kanaren. Aktuelle Information rund um die Insel, die als abwechslungsreichste der Kanarischen Inseln gilt.

Gran Canaria Nachrichten

Auch Gran Canaria hat sehr viele Fans und ist eines der beliebtesten Ziele für Reisende. Lesen Sie spannende Themen und viele Informationen zur drittgrößten Insel der Kanaren.

Fuerteventura Nachrichten

Fuerteventura ist zwar die drittgrößte Insel der Kanaren und vor allem bei Strandurlauber sehr beliebt. Erfahren Sie alles Wissenswerte rund um Ihren Urlaub.

Lanzarote Nachrichten

Lanzarote ist die Feuerinsel der Kanaren. Auch hier sind die Tourismuszentren überschaubar. Die schönen Strände und der Timanfaya Nationalpark locken dennoch viele Urlauber an.

La Palma Nachrichten

La Palma ist als die grüne Insel bekannt. Besonders Wanderer fühlen sich hier wohl und erkunden die beeindruckende Landschaft.

La Gomera Nachrichten

La Gomera ist durch das Valle Gran Rey ein wenig als die “Hippie-Insel” berühmt geworden, hat aber auch andere, sehr schöne Ecken.

El Hierro Nachrichten

El Hierro, das Eisen, hat für den Tourismus kaum eine Bedeutung. Mit dem Mar de las Calmas wartet dort aber eines der wichtigsten Ökosystem, wenn es um das Meer der Kanarischen Inseln geht.

La Graciosa Nachrichten

La Graciosa ist die kleinste Insel der Kanaren. Wer dort seinen Urlaub verbringt, bekommt sehr viel Ruhe.

Ihre Meinung ist uns wichtig!

Kommentieren Sie unsere Kanaren Nachrichten und lassen Sie uns Ihre Meinung hören. Diskutieren Sie mit uns und anderen zu den verschiedenen Themen. Dabei ist Freundlichkeit natürlich das oberste Gebot. Anfeindungen, Hassreden und Aussagen, die gegen geltendes Recht verstoßen werden nicht veröffentlicht.