Hundestrände auf Teneriffa - Urlaub mit Hund

Hier könnt Ihr mit Hund an den Strand


Hundestrände auf Teneriffa © Canarian Sea
Wer seinen Urlaub mit Hund auf Teneriffa verbringt, möchte mit seinem Vierbeinigen Freund natürlich auch ans Meer und stellt sich die Frage, wo er denn mit Hund an den Strand kann und ob es so etwas übergibt. Das können wir schon Mal bejahen, denn Teneriffa war die erste Insel der Kanaren, die einen Hundestrand eingeführt hat. Inzwischen hat Teneriffa sogar drei offizielle Hundestrände, die sich bei Güimar und bei Granadilla de Abona befinden. In Güimar ist es der Strand von El Puertitod de Güímar, und in Granadilla de Abona sind es die Strände El Cabezo und El Confital. 

 Es sind zwei Arten von Stränden: entweder mit feinem schwarzen Sand, oder aber grobkörniger, bestehend aus Kies und Sand.

Urlaub Kanaren – Inseln immer beliebter

Kanarenurlaub ist sehr gefragt

06.11.2016 - Die große PR-Kampagne der Kanaren trägt Früchte, wie die aktuellen Zahlen belegen. Immer mehr Europäer zieht es auf die Kanarischen Inseln, um hier Urlaub zu machen. Alleine in den ersten drei Quartalen 2016 waren es fast 10 Millionen Touristen, und die immer sehr starke Wintersaison steht erst noch aus. Der kanarische Gaststätten- und Hotelverband kann von einem Zuwachs von 13,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr berichten, obwohl man schon das letzte Jahr mehr als positiv beendete. Und ein Ende des Aufwärtstrends ist offenbar noch nicht in Sicht. 

Fuerteventura - Brydewal gestrandet

Junger Brydewal leider tot 


Vor Fuerteventura ist ein Brydewal gestrandet
 Auf Fuerteventura wurde vor kurzem ein toter und noch sehr junger Brydewal an der Playa de la Caleta de la Ballena in Antigua gefunden. Der Kadaver des jungen Wals hat eine Größe von 3,93 Meter und zeigt deutlich, dass das Walbaby erst vor Kurzem auf die Welt kam. Da der Kadaver noch sehr gut erhalten war, kann das Tier erst kurz vor seinem Auffinden verendet sein. Um die Todesursache zu klären, wird das Tier und der der Leitung des pathologischen Tierinstituts an der Universität für Tiergesundheit und Lebensmittelsicherheit (IUSA) und der Universität von Las Palmas de Gran Canaria autopsiert, da äußerlich keine Spuren darauf schließen lassen, woran der Wal verendete. 

Haiangriff auf Surferin – The Shallows

Ein Weißer Hai aus der Fiktion 


Kritik zum Film The Shallows
28.09.2016 - Ich hatte schon lange den Gedanken, über den aktuellen Sony Entertainment Film „The Shallows – Gefahr aus der Tiefe“ zu schreiben, denn dieser Film geht in meinen Augen gar nicht. Er macht, gelinde gesagt, jahrelange Arbeit zur Aufklärung über Haie zunichte und prägt wieder das alte Bild des Killers, das damals schon der Film „Der Weiße Hai“ in die Köpfe der Menschen gehämmert hat. Mein erster Gedanke, nachdem ich den ersten Trailer sah, war, dass Sony Entertainment eigentlich komplett boykottiert werden müsste. Daher möchte ich heute Mal etwas zum Film und dem Weißen Hai an sich los werden, um da ein paar Dinge klar zu stellen. 

Teneriffa – Teresitas schließt Kioske

Playa de las Teresitas Teneriffa © Canarian Sea

20.09.2016 - Wie viele Tageszeitungen kürzlich berichteten, plant die Stadt Santa Cruz de Tenerife einen Umbau der Playa de las Teresitas und arbeitet bereits die Pläne dazu aus. Natürlich sind für ein solches Bauvorhaben immer einige Hürden zu nehmen und Hindernisse zu beseitigen, zu denen offenbar auch die Kioske an der Playa de las Teresitas gehören. Offenbar hat man urplötzlich festgestellt, dass die Betreiber der Kioske allesamt keine Linzenz für den Betrieb haben, weshalb diese nun dicht gemacht werden. Das Berichte die spanische Tageszeitung „El Día“. 

Teneriffa - Seatrade Cruise Med 2016

Kreuzfahrtschiffe und Teneriffa 


Die Kreuzfahrtmesse Seatrade Cruise Med 2016
13.09.2016 - Auf Teneriffa macht in der Zeit vom 21. bis zum 23. September 2016 die Seatrade Cruise Med, die wichtigste europäische Kreuzfahrtmesse Europas, in Santa Cruz halt und wird tausende Besucher in die Inselhauptstadt locken, da es zur Messe natürlich auch ein umfangreiches Rahmenprogramm in den Straßen der Inselhauptstadt geben wird. Auf dem Messegelände von Santa Cruz werden mehr als 600 Unternehmen und über 4000 Besucher erwartet. Und auch wir sind am Überlegen, ob wir der Messe einen Besuch abstatten wollen, allerdings nicht, weil wir Kreuzfahrten planen. Uns interessiert da eher etwas Anderes...

Lanzarote – Grindwale fast gestrandet

Ein Grindwal oder Pilotwal beim Whale Watching © Cananrian Sea
Auf der Insel Lanzarote wäre es am 18. August 2016 fast dazu gekommen, dass eine Schule Grindwale strandet. Der Vorfall ereignete sich in der Bucht von Coloradas, die auch den Namen Playa de Afe trägt. Die Grindwale oder auch Pilotwale schwammen offenbar orientierungslos direkt auf den Strand zu, was die Badegäste zunächst nicht dazu animierte, die Tier wieder in Richtung Meer zu bugsieren, sondern die Handys zu zücken und das Spektakel zu filmen. Vor Ort anwesende Tauchlehrer waren es dann, die eindringlich auf die Badegäste einredeten, so dass sich dann doch einige ins Wasser begaben, um den Meeressäugern wieder die richtige Richtung zu weisen, wie das Wochenblatt berichtet. Dass die Wale auf Lanzarote stranden, konnte somit glücklicherweise verhindert werden. 

Strandreinigung – ein Gedanke nimmt Gestalt an

Canarian Sea plant Strandreinigungen
Das Schicksal der Suppenschildkröten in El Puertito lässt uns gerade nicht los, und wir haben beim Schnorcheln dort ja selbst immer wieder gesehen, wie viel Müll an gut besuchten Tagen in der Bucht trieb. Das führt dazu, dass sich der Gedanke einer Strandreinigung immer weiter festigt, den wir schon eine ganze Weile immer wieder hatten. Interessanterweise stieß ich gerade eben auf ein Umweltblog, bei dem genau so eine Aktion ebenfalls gerade geplant wird, wenn auch mit einem Elbstrand in Deutschland. Allerdings wollen wir natürlich nicht nur am Strand, sondern auch im Wasser alles raus fischen, was wir finden. Und dafür brauchen wir natürlich Unterstützung.


El Puertito - Die Suppenschildkröten sind weg

El Puertito Teneriffa © Canarian Sea
23.08.2016 - Es gibt eine wirklich traurige Nachricht zum Schnorcheln auf den Kanaren, denn wieder wurde verpasst, einen guten Ansatz weiterzuführen und so etwas für den ökologischen Tourismus zur Sensibilisierung der Menschheit zu tun: Die Suppenschildkröten, die vor Jahren in El Puertito ausgesetzt wurden, sind wieder weg. Der Grund ist schockieren: Die Panzer der Tiere wurde durch die Propeller von Schiffen geknackt, die dort in immer größerer Zahl einfielen, um einen Blick auf die Meeresschildkröten zu werfen. Hinzu kamen Verletzungen durch Angelhaken und achtlos weggeworfenen Müll. Daher sah sich die zuständige Auffangstation gezwungen, die Tiere wieder einzusammeln.

Zwei tote Engelhaie im Juli

Zwei tote Engelhaie im Juli 2018
13.08.2016 - In der letzten Juliwoche kam es leider zum Tod von zwei Engelhaien (Squatina squatina), die ihr letztes Rückzugsgebiet in den kanarischen Gewässern haben, nachdem sie den Atlantik ursprünglich bis hoch an die englischen Küsten bevölkerten, durch die Überfischen jedoch an den Rand der Ausrottung gebracht worden sind. Einer der beiden Engelhaie wurde am Strand „Las Canteras“ auf Gran Canaria gefunden, während der zweite Engelhai am Strand „Las Teresitas“ auf Teneriffa starb, wobei in beiden Fällen der Mensch die Ursache war.

Aufklärung, Hilfe und was so alles zu tun ist

Update Canarian Sea 2016
04.08.2016 - „Erstens kommt es meistens anders, und zweitens als man denkt.“ ist ein alt bekanntes Sprichwort, dass bei uns gerade wirklich aktuell ist. Unsere Follower bei Twitter haben es mitbekommen: Aufgrund einer Operation, der mich unterziehen musste, wird der praktische Teil der Arbeit leider sehr eingeschränkt. Nachdem im letzten Winter sehr viel Input auf die Homepage kam, sollte dieses Jahr eigentlich sehr viel geschnorchelt werden und auch die Videoreihe „Schnorcheln mit Andi“ in Angriff genommen werden. Aber das wird erst Mal nichts. Aber: Es gibt immer etwas zu tun, damit das Projekt wächst und gedeiht.

Unterwasserbodega – Attraktion & Umweltschutz

Die Unterwasserbodega auf Teneriffa
22.07.2016 - Teneriffa hat für alle Taucher und Weinkenner ein neues Highlight, denn seit etwa einem Jahr gibt es vor der Insel eine Unterwasserbodega, in der bis zu 5000 Flaschen Wein gelagert werden können und deren Wein bereits seine erste Verköstigung in der Casa de los Vinos in El Sauzal hinter sich hat. Ein wirklich interessantes Projekt, dass die Gewässer vor Teneriffa für Taucher ein wenig interessanter machen dürfte, da die Unterwasserbodega natürlich eine neue Sehenswürdigkeit ist und sogar die Möglichkeit gibt, im Meer den Wein zu kosten.

Whale Watching von Las Galletas aus

Whale Watching Las Galletas Teneriffa
Gestern war es endlich wieder so weit: Es ging wieder rauf auf´s Meer zum Whale Watching, wobei wir dieses Mal nicht mit Lilly raus gefahren sind, sondern mit Tonina Cruises unterwegs waren, was mir zunächst ein seltsames Gefühl gab. Warum? Na weil Tonina Cruises uns eigentlich wegen der Sportfischerei bekannt war, von der ich ja so gar kein Fan bin. Allerdings wurden meine Gedanken dazu schnell beiseite geschoben, als mit Tino (dem Kapitän) und seinem Angestellten David gesprochen habe, die sich beide als sehr auf das Leben im Meer bedacht zeigten. Aber dazu kommen wir gleich.


Die Noche de San Juan – Das Johannisfest

Noche de San Juan Feuerstelle © Canarian Sea
27.06.2017 - Jedes Jahr am 23. Juni zieht es auf den Kanaren alle ans Wasser, denn dann wird die Noche de San Juan gefeiert, die zwar Johannis dem Täufer gewidmet ist, ansonsten aber ein heidnisches Fest zur Sommersonnenwende darstellt und mit Feuern sowohl am Strand, als auch im Inselinneren gefeiert wird. Da gerade am Strand ansonsten keine Feuer gemacht werden dürfen, freuen sich natürlich viele auf diese Ausnahme und ziehen in Scharen an die Küste.

Müll im Ozean – Adidas macht einen Schuh draus

Adidas Parley Schuh © Adidas
Bildquelle: © Adidas
11.06.2016 - Umweltschutz kann auf viele Arten passieren und es sind gerade die innovativen Ideen, die begeistern. So wie die Idee von Adidas, einen Sportschuh aus dem Müll des Ozeans herzustellen. Kein Witz: Im Rahmen der Nachhaltigkeit plant der Sportartikelhersteller einen Turnschuh aus Plastikmüll, der aus dem Meer stammt, recycelt wird und dessen Zwischensohle dann mit Hilfe eines 3-D-Druckers eben aus diesen Meeresabfällen hergestellt wird. Das Projekt ist eine Kooperation von Adidas und Parley for the Oceans und das erste Modell soll noch 2016 erscheinen. 

Testbericht – Nikon Coolpix S33

Nikon Coolpix S33 © Canarian Sea
07.06.2016 - Sinn des Projektes Canarian Sea ist, Euch die Schönheit der kanarischen Unterwasserwelt zeigen zu können, ohne dabei viel Geld für Tauchkurse oder High-End-Ausrüstung dabei haben zu müssen. Daher wollten wir die mit etwa 90 Euro Anschaffungskosten Nikon Coolpix S33 echt nicht im Regal liegen lassen, die laut Hersteller 10 Meter wasserdicht und bis zu 1,5 Meter Fallhöhe „Shockproof“ sein soll, über eine Auflösung von 13,2 Megapixel verfügt und Full HD Videos produzieri. Da sie über ein großes Display verfügt und mit leichter Bedienbarkeit wirbt, klang sie seht vielversprechend. 

Auf den Kanaren weht wieder die „Blaue Fahne“

Blick auf die Playa Martianéz, Teneriffa
21.05.2016 - Bereits seit dem Jahr 1987 vergibt die europäische Föderation für Umwelterziehung (kurz FEE) die „Blaue Fahne“ als Auszeichnung für die besten Strände Europas, wobei die Vergabe jedes Jahr erneut erfolgt und das Gütesiegel somit jedes Jahr aufs Neue verdient werden muss. Dadurch bleibt die „Blaue Fahne“ ein echtes Qualitätsmerkmal, dem neben sanitären Anlagen und dem Vorhandensein von Rettungsschwimmern auch die Wasserqualität und  andere Umweltstandards zugrunde liegen. Im Jahr 2016 haben es insgesamt 45 Strände auf den Kanaren geschafft, die „Blaue Fahne“ zu ergattern, und es wurden sogar 5 Sporthäfen für blau befunden.

#Plastikfasten – Eine hervorragende Idee

#Plastikfasten, der Umwelt zuliebe
Als ich vor Kurzem nach interessanten Blogs rund um das Thema Umweltschutz, besonders in Hinblick auf die Meere dieser Welt, umgesehen habe, stolperte ich über einen sehr schönen Beitrag mit dem Hashtag #Plastikfasten, bei dem es um Tipps zum Einsparen von Plastik im alltäglichen Leben geht. Die Autorin gab in diesem Artikel ein paar hervorragende Anregungen, in welchen Lebensbereichen Plastik eingespart werden kann, so dass ich doch glatt Mal anfragen musste, ob die Autorin Undine die Urheberin der Aktion ist. 


El Puertito – Schnorcheln mit Lena

Strand, Sandschildkröte © Canarian Sea
Am Montag waren wir zum Schnorcheln in El Puertito, denn unserer Freundin Lena ist auf der Insel Urlaub machen und wollte unbedingt zu den Suppenschildkröten. Also planten wir einen schönen Strandtag mit ihr und machten uns morgens auf den Weg in den Süden von Teneriffa, wobei wir wettertechnisch ein wenig besorgt waren, denn im Norden war bewölkt, und auch für den Süden war die Vorhersage nicht so ganz optimal. Aber wir hatten Glück: Auf uns wartete Sonne pur und der Strand war wirklich sehr gut besucht, auch wenn zunächst fast kein Strand da war, denn wir kamen direkt noch dem höchsten Stand der Flut an. 

Saisoneröffung 2016 - Mesa del Mar

Mesa del Mar © Canarian Sea
30.04.2016 - Nachdem wir den Winter über hauptsächlich mit der Arbeit an den Übersichten zu den Fischen, Walen und weiteren Meeresbewohnern der Kanaren beschäftigt waren, damit Ihr direkt am Strand gucken könnt, was in den kanarischen Gewässern lebt, war es gestern endlich so weit: Es ging wieder ins Wasser! Dazu sind wir nach Mesa del Mar gefahren, was sich als richtige Entscheidung heraus stellte. Vom Strand aus sahen wir nämlich, dass das Orotavatal vom Wolken verhangen war, während wir den ganzen Tag pure Sonne hatten. Und der Blick unter die Wasseroberfläche lohnte sich ebenfalls. 

Lanzett-Gespensterkrabbe - Stenorhynchus lanceolatus

Lanzett-Gespensterkrabbe © Canarian Sea 01
Die Lanzett-Gespensterkrabbe (Stenorhynchus lanceolatus) gehört zur Gattung der Gliederfüßer, Krebstiere und Zehnfußkrebse. Diese Spinnenkrabben sind kleine langbeinige Vertreter der Krabben. Der Panzer ist 2 Zentimeter breit, oval, rötlich und an den Siten mit gelb braunen Linien gezeichnet. Beim Schnorcheln auf den Kanaren kann man die Lanzett-Gespensterkrabbe oder auch Atlantische Spinnenkrabbe genannt, häufig auf felsigem Untergrund beobachten. In der Gezeitenzone kann man sie entdecken bis zu einer Tiefe von 100 Metern. Meistens kann man sie in der Nähe des Schwarzen Diademseeigels oder der Keulenanemone antreffen, bei denen sie Schutz sucht. 


Öhlborungen - Kanaren atmen auf

Bohrinsel Santa Cruz de Tenerife © Canarian Sea
15.04.2016 - Seit Ende des letzten Monats sind viele Bewohner der Kanaren erleichtert, denn es wird nun definitiv keine weiteren Probebohrungen nach Öl geben. Die Lizenz für die Probebohrungen, die dem Ölkonzern Repsol durch die spanische Regierung in einem Eilverfahren erteilt wurde, ist Ende März abgelaufen. Dabei machte schon die Art und Weise, mit der die Lizenz durchgedrückt worden ist, viele Bewohner der Kanaren sauer, da Fristen missachtet und Bedenken für Tourismus und Umwelt sowohl von Repsol, als auch von Seiten der Regierung einfach nicht beachtet worden sind.

Flachkrabbe - Percnon gibbesi

Flachkrabbe - Percnon gibbesi © Canarian Sea
Die Flachkrabbe (Percnon gibbesi) gehört zur Gattung der Gliederfüßer und Krebstiere, sowohl als auch zur Gattung der Zehnfußkrebse. Im spanischen wird sie als Araña bezeichnet, was übersetzt Spinne bedeutet. Beim Schnorcheln auf den Kanaren kann man die Flachkrabbe örtlich häufig antreffen und beobachten wie sie sich spinnenartig rasch bewegt. Die kleinste Bewegung lässt sie zusammenschrecken und sie zieht sich zurück in Felsspalten. Ihr Panzer ist ca. 3 Zentimeter breit und flach. Ihre langen Beine, 5 auf jeder Seite, haben scharfe Zacken an den naheliegensten Stellen zum Körper.

Kurzmeldung - Urlauber aus Atlantik gerettet

Urlauber aus Atlantik gerettet
07. April 2016: Auf Gran Canaria mussten vor einigen Tagen zwei Urlauber aus dem Atlantik gerettet werden, die an der Playa Faneroque durch hohen Seegang und Strömung nicht mehr zurück ans Ufer kamen. Bei den beiden Urlaubern handelt es sich um einen 23 Jahre alten Mann und eine 22 Jahre alte Frau, die an dem Strand in der Nähe von Agaete die Kraft des Meeres unterschätzten und dadurch in Seenot gerieten. Die beiden mussten mit Hilfe eines Rettungshubschraubers aus dem Atlantik gefischt werden, wobei sich ein Mitglied der Rettungsmannschaft zwei Mal abseilte, um die beiden Urlauber aus dem Wasser zu holen. Danach wurden die beiden mit leichten Dehydrierungserscheinungen und sichtlich erschöpft ins Krankenhaus gebracht.

Unechte Karettschildkröte wieder frei

04.04.2016 - Vor ein paar Tagen hat eine Unechte Karettschildkröte am Strand La Nea in El Rosario wieder den Weg in die Freiheit angetreten, nachdem sie seit August 2015 beim Loro Parque in Puerto de la Cruz in medizinischer Behandlung war, da sich die Schildkröte mit der linken Flosse in Müll verheddert hatte. Durch solch eine Behinderung verschlechtern sich die Überlebenschancen drastisch, da die Meeresschildkröten zum Einen in der Bewegungsfreiheit eingeschränkt werden und der Müll sich auch langsam in die Haut einschneiden kann, was schlimme Wunden hinterlässt.

Schwarzer Seeigel - Arbacia lixula




Schwarzer Seeigel © Canarian SeaDer Schwarze Seeigel (Arbacia lixula) ist einer der am häufigsten vorkommenden Seeigel Arten vor den Kanaren zusammen mit dem Diademseeigel. Er gehört zur Gattung der Stachelhäutern und hat samt Stacheln einen Durchmesser von ca. 10 Zentimetern. Das Skelett des schwarzen Seeigels ist mit einer Epidermis bedeckt. Die Platten formen unregelmäßige Sechsecke, in welchen kleine Löcher sind. Beim schnorcheln auf den Kanaren kann man den schwarzen Seeigel örtlich recht häufig vorfinden. Vor den Stacheln sollte man sich in acht nehmen, denn diese dienen zum Schutz vor Räubern wie Fischen, Schnecken oder Seesternen, und sind sehr spitz. 


Dornenseestern - Coscinasterias tenuispina


Dornenseestern © Canarian Sea
Der Dornenseestern (Coscinasterias tenuispina)  gehört zur Gattung der Stachelhäuter und Seesterne. Er wird ca. 20 Zentimeter groß, doch je weniger tief die Individuen leben, um so kleiner ist der Durchmesser, meist 5-10 Zentimeter. Beim schnorcheln auf den Kanaren kann man den Dornenseestern häufig antreffen, meist auf felsigem Untergrund in der Gezeitenzone, doch auch in Tiefen von mehr als 100 Metern. Der Dornenseestern ist in verschiedenen Farbtönungen anzutreffen, wobei die kleineren Exemplare bläulich sind. Auch wenn er Dornenseestern heißt, ist er ungefährlich für den Menschen.

Igelfisch - Diodon holocanthus

Igelfisch © Kristina Jurgawka
Der Igelfisch (Diodon holocanthus) gehört zur Gattung der Kugelfische, dessen wissenschaftlicher Name "Zweizähner" bedeutet. Igelfische kommen im offenen Meer vor, manchmal in großen Gruppen, und bewegen sich langsam fort. Wie bei den Kugelfischen verfügen Igelfische über Stacheln am Körper. Diese sind jedoch kräftiger und stärker als bei den Kugelfischen und liegen eng an. Wenn Gefahr droht pumpen die Igelfische sich mit Wasser auf, so dass sich die Stacheln aufrichten. Sie schützen sich so vor den meisten großen Fischen, nur selten frisst ein Fisch einen Igelfisch. Beim Schnorcheln auf den Kanaren sollten Sie dem Igelfisch jedoch nicht zu nahe kommen, denn bei Berührung kann es zu bösartigen Entzündungen kommen. 

Gemeiner Krake - Octopus vulgaris

Gemeiner Krake © Kristina Jurgawka
Der Gewöhnliche Krake oder Gemeine Krake (Octopus vulgaris) wird oft auch Oktopus genannt und gehört zur Gattung der Weichtiere und Kopffüßlern. Der Gemeine Krake kann mehr als 80 Zentimeter lang werden und auf seinen Fangarmen befinden sich zwei Reihen Saugnäpfe. Da der Gemeine Krake keine Schale besitzt, befähigt ihn dies zu einer großen Beweglichkeit, welche ihm auch ermöglicht sich in enge Spalten zu quetschen.  Beim Schnorcheln auf den Kanaren kann man diese Krake örtlich häufig antreffen, meist auf felsigem Untergrund und felsig sandigem Meeresgrund, von der Gezeitenzone an bis hin zu einer Tiefe von mehr als 50 Metern.

Seegurke - Holothuria sanctori, Holothuria arguinensis

Seegurke © Canarian Sea
Die Seegurke (Holothuria sanctori, Holothuria arguinensis) oder auch Seewalzen (Holothuroidea) genannt, gehört zur Gattung der Stachelhäuter (Echinodermata).  Es gibt 1200 Arten und somit gehört die Seegurke zu den formreichsten Gruppe der Stachelhäuter. Der Seestern und der Seeigel gehört auch dazu. Allein in der Tiefsee  bestehen 90 Prozent aus der bodennahen Biomasse. Beim Schnorcheln auf den Kanaren findet man die  bis zu 30 cm langen Meeresbewohner sehr häufig auf felsigem Untergrund in der Gezeitenzone und dem Infralitoral. Seegurken besitzen an statt eines Skeletts, einen Hautmuskelschlauch und eine dicke Schicht aus mutabilen Gewebes, sprich es hat ein hohes Regenerationsvermögen.

Loro Parque - SeaWorld beendet Orca-Programm


Orca Loro Parque  © Canarian Sea19.03.2016 - Die Freizeitpark-Kette “SeaWorld” wurde vor allem durch Ihr Programm mit Orcas bekannt und stand durch ihr Programm mit dem Schwertwal seit Jahren in der Kritik der Umweltschützer. Nun hat der Vergnügungspark, der seinen Hauptsitz in Orlando (Florida) hat, das Ende des Programms bekannt gegeben, worüber sich der auf Teneriffa ansässige Tierpark “Loro Parque” laut Aussage des Online-Portals “Teneriffa News” am Freitag sehr überrascht zeigte, da die beiden eigentlich eine Kooperation für den Austausch von Orcas betreiben und der "Loro Parque" nicht über diesen Schritt informiert worden sei. Dabei beziehen sieht sich “Teneriffa News” auf eine Presssemitteilung des “Loro Parque”.

Gelbviolette Sternschnecke - Hypselodoris picta webbi

Gelbviolette Sternschnecke © Canarian SeaDie Gelbviolette Sternschnecke (Hypselodoris picta webbi) gehört zu der Gattung der Weichtiere (Mollusca). Sie sind Nacktkiemer, welche sich von unterschiedlichen sessilen Tieren ernähren, wie Moostierchen, Seepocken und Schwämmen. Beim Schnorcheln auf den Kanaren kann man das 10 cm lange Tier häufig antreffen. Es lebt auf felsigem Untergrund direkt in der Gezeitenzone und des Infralitorals. Für gewöhnlich findet man sie auf Untergrund, der von Algen bedeckt ist und Schwämmen.  Die kleinen Fleischfresser kann man gut erkennen an ihrer kräftigen Farbe, denn die Sternschnecke ist Gelb und Violett. Ein tiefdunkles Violett mit gelben Linien und Flecken, jedoch kann die gelbe Farbe je nach Individuum anders sein.

Napfschnecke - Patella candei crenata

Napfschnecke © Canarian SeaDie Napfschnecke (Patella candei crenata) gehört zur Gattung der Weichtiere (Mollusca). Sie ist eine meeresbewohnende  Schnecke die nach der klassischen Systematik zur Ordnung der Altschnecken gehört. Der Name der Napfschnecke beruht auf ihrem Aussehen, denn sie hat einen schüsselförmigen Napf als Haus. Das innere ist meist bläulich und durch Perlmutt glänzend. Die Durchschnittliche Größe einer Napfschnecke beträgt 5 cm Durchmesser. Einige Napfschnecken sind Zwitter, andere getrenntgeschlechtlich. Sie entlassen ihre Spermien und Eier ins freie Wasser, die befruchteten Eier entwickeln sich zu Veliger Larven, welche dann zu kleinen Schnecken metamorphosieren.  Beim Schnorcheln auf den Kanaren kann man Napfschnecken örtlich häufig antreffen, fast an jedem Felsen kann man sie beobachten.

Wachsrose – Anemonia sulcata


Wachsrose – Anemonia sulcata © Canarian Sea 01
Die Wachsrose (Anemonia sulcata) gehört zur Gattung der Nesseltiere und ist eine europäische Art der Seeanemone, welche immer in flachen Küstenregionen anzufinden ist.  Die durchschnittliche Größe beträgt ca. 7 cm Durchmesser und man kann sie örtlich recht häufig vorfinden. Sie lebt in großen Kolonien, in meist sehr bewegten und flachen Gewässern bis hin zu einer Tiefe von fünf Metern, auf felsigem oder felsig-sandigem Untergrund. Beim Schnorcheln auf den Kanaren sollte man sie nicht unbedingt anfassen, da die Berührung einen brennenden Schmerz hinterlässt.


Portugiesische Galeere – Physalia physalis

Portugiesische Galeere © Canarian SeaDie Portugiesische Galeere (Physalia physalis) gehört zur Gattung der Nesseltiere und ist eine Staatsqualle. Die äußere Erscheinung ähnelt zwar einer Qualle, doch besteht sie aus einer ganzen Kolonie von einander abhängigen Polypen. Die einzelnen Polypen sind nicht lebensfähig, nur im Zusammenschluss mit den anderen Polypen. In erster Linie kann man die Portugiesische Galeere im Pazifik finden, doch kommt sie sehr häufig auch vor Portugal und den Kanaren vor. Von daher ist Vorsicht geboten beim schnorcheln auf den Kanaren. Man kann sie zwar gut erkennen, da sie auf dem Wasser treibt, doch ihre Tentakel sind nicht zu unterschätzen.

Suppenschildkröte - Chelonia mydas


Suppenschildkröte - Chelonia mydas © Canarian Sea 01
Die Suppenschildkröte (Chelonia mydas) ist auch unter dem Namen Grüne Meeresschildkröte bekannt und zumindest auf Teneriffa die Meeresschildkröte, die Ihr beim Schnorcheln am ehesten antreffen könnt. Einige dieser Tiere leben dort fest in der Bucht von El Puertito und ziehen viele Besucher in die Bucht. Ihr Rückenpanzer erreicht eine Länge von bis 140 Zentimetern, so dass es sich um sehr beeindruckende Meeresschildkröten handelt. Mit ihrer bräunlichen bis olivfarbenen Färbung, die mit hellen und sternförmigen Mustern durchzogen ist, stellt sie eine wirklich hübsche Meeresschildkröte dar.

Unechte Karettschildkröte - Caretta caretta

Unechte Karettschildkröte © Kristina Jurgawka
Beim Schnorcheln auf den Kanaren könnt Ihr mit etwas Glück einigen Meeresschildkröten begegnen. Die Unechte Karettschildkröte (Caretta caretta) ist eine davon und gilt als die häufigste Meeresschildkröte weltweit. Ihr Rückenpanzer wird bis zu 120 Zentimeter lang und die Tiere erreichen ein Gewicht von bis zu 110 Kilogramm. Die Unechte Karettschildkröte hat eine rotbraune Färbung und bekommt mit steigendem Alter einen gelbbraune Färbung am Bauchpanzer. Von der Echten Karettschildkröte unterscheidet sie sich vor allem am Kopf, denn dieser ist deutlich dicker und hat sehr massive Kiefer, zwischen die man seine Finger besser nicht steckt.

Zügeldelfin - Stenella frontalis

Zügeldelfin © Kristina Jurgawka 01
Der Zügeldelfin (Stenella frontalis) ist auch als Atlantischer Fleckendelfin bekannt, wobei der zweite Name deutlich treffender ist, wenn man sich die Zeichnung dieser Delfine ansieht, da diese vom Kopf bis zur Fluke mit kleinen Flecken überzogen sind. Diese Flecken sind bei Jungtieren nur in geringer Zahl vorhanden und nehmen mit fortschreitendem Alter immer weiter zu, bis der ganze Körper, mit Ausnahme von Finne (Rückenflosse) und Flippern (Brustflossen), mit den typischen Flecken überzogen ist. Sie erreichen eine Länge von 2,2 bis 2,5 Meter und werden dabei bis zu 140 Kilogramm schwer. Sie sind ebenso schnelle wie aktive Schwimmer, die für ihre akrobatischen Sprünge bekannt sind.

Streifendelfin - Stenella coeruleoalba

Streifendelfin im Atlantik
Der Streifendelfin (Stenella coeruleoalba) gehört zu den Delfinen, die weltweit am meisten Verbreitung finden. Allerdings ist es nicht leicht, sie vor die Kamera zu bekommen, denn sie sind sehr schnelle und aktive Schwimmer. Er ist auch als Blau-Weißer Delfin bekannt und gehört zur Familie der Fleckendelfine. Es sind keine großen Vertreter der Art, denn sie werden nur 1,80 bis 2,50 Meter groß und erreichen dabei ein Gewicht von bis zu 165 kg. Sie haben eine schöne Färbung an der Seite, an der sich die Tiere gut identifizieren lassen. Da sie das offene Gewässer bevorzugen, wird man sie vom Strand aus kaum beobachten können.

Buckelwal - Megaptera novaeangliae

Buckelwal © Kristina Jurgawka
Auch der Buckelwal (Megaptera novaeangliae) ist einer der Wale auf den Kanaren, auch wenn diese Furchenwale ein eher seltener Gast sind und für gewöhnlich nur durchziehen. Sie werden 12 bis 15 Meter groß und sind dank ihrer langen Brustflossen mit den Buckeln daran sehr leicht zu identifizieren. Es wurden aber auch schon Exemplare gesichtet, die bis zu 18 Meter groß wurden. Das Höchstgewicht dieser Wale beträgt stolze 30 Tonnen. Sie können an der Unterseite weiß gefärbt sein, was allerdings nicht zwingend gegeben ist. Ihre sehr charakteristische Fluke, die Ihr auf dem Bild sehen könnt, ist sehr tief eingekerbt.

Pottwal - Physeter macrocephalus


Pottwal © Kristina Jurgawka 01
Der Pottwal (Physeter macrocephalus) gehört zu den Beeindruckendsten der Wale auf den Kanaren und wird gerade vor der Insel La Gomera immer wieder Mal gesichtet. Aber auch vor Teneriffa ist er kein seltener Gast, wo die Fotos entstanden. Er erreicht eine Größe von bis zu 20 Metern, ein Gewicht von bis zu 50 Tonnen und ist somit der einzige Zahnwal, der zu den Großwalen zählt. Aber das ist nicht sein einziger Rekord, denn mit einer Tauchtiefe von über 1000 Metern ist er der am tiefsten tauchende Wal der Welt. Dabei können die Tauchgänge bis zu 80 Minuten lang sein.

Gemeiner Delfin - Delphinus delphis

Gemeiner Delfin © Kristina Jurgawka
Der Gemeine Delfin (Delphinus delphis) oder Gewöhnliche Delfin verdankt seinem Namen der Tatsache, dass er jahrhunderte lang der bekannteste Delfin der Welt war, eher der große Tümmler ihm den Rang ablief, was an seinem Namen allerdings nichts mehr änderte. Er ist mit 1,70 Meter bis 2,40 Meter und einem Gewicht von bis zu 75 Kg deutlich kleiner und hat eine Färbung, die auf dem Rücken bräunlich bis schwarz ist, während die Unterseite sehr hell bis weißlich ist. Charakteristisch ist, dass die Trennlinie zwischen der Ober- und Unterseite zwei Bögen beschreibt. Die Färbung dieser Tiere kann je nach Region ein wenig variieren, so dass der Gemeine Delfin einer farbenprächtigsten Delfine ist.

Kleiner Schwertwal - Pseudorca crassidens

Kleiner Schwertwal © Kristina Jurgawka
Ein Kleiner Schwertwal (Pseudorca crassidens) ist auch unter den Namen Falscher Schwertwal oder Schwarzer Schwertwal bekannt und lebt nicht in Küstennähe, sondern auf dem offenen Meer. Die Schulen dieser Wale umfassen etwa 10 bis 50 Tiere, wobei allerdings auch schon deutlich größere Verbände beobachtet worden sind. Da der Kleine Schwertwal komplett schwarz ist (bis auf einen gräulichen Fleck zwischen den Brustflossen), besteht keine Verwechslungsgefahr mit seinem großen Verwandten. Die Weibchen werden höchstens 5 Meter und die Männchen maximal 6 Meter groß, wobei ein Kleiner Schwertwal bis 1400 Kg schwer werden kann. Ansonsten sind die Proportionen mit dem großen Verwandten gleich.

Schwertwal - Orcinus orca

Schwertwal / Orca © Kristina Jurgawka
Wenn es einen König der Ozeane gibt, dann ist es der Schwertwal (Orcinus orca), denn er hat keine natürlichen Fressfeinde in den Meeren dieser Welt. Schon mehrfach wurden diese Wale auf den Kanaren gesehen, wie zum Beispiel 2015, wo sich eine Schule dieser majestätischen Meeressäuger erst vor Teneriffa herum trieb und dann eine ganze Weile vor El Hierro unterwegs war. Die Männchen werden bis zu 9,8 Meter lang, womit der Schwertwal oder Orca, wie diese Tiere auch genannt werden, die größten unter den Delfinen sind, zu denen sie zählen. Da sie kein Dauergast auf den Kanaren sind, werden sie nur mit viel Glück beim Whale Watching beobachtet werden können. Das Foto wurde etwa 8 nautische Meilen vor Callao Salvaje (Teneriffa) aufgenommen.

Großer Tümmler - Tursiops truncatus

Großer Tümmler - Tursiops truncatus © Canarian Sea 01
Ein Großer Tümmler (Tursiops truncatus) ist der Delfin, den meisten Menschen kennen, denn zum Einen war er der Star in der Serie “Flipper”, zum Anderen ist der Große Tümmler in den Delfinarien dieser Welt der am meisten genutzte Delfin. Er ist in allen Ozeanen der Welt verbreitet und auch einer der häufigsten Gäste beim Whale Watching auf den Kanaren. Er hat eine graue Färbung, wobei der Bauch etwas heller ist und wird 1,9 bis 4 Meter lang, wobei er etwa 150 bis 300 Kg wiegt. Es wurden allerdings auch schon stattliche Exemplare mit 650 Kg Gewicht gesehen. Der Große Tümmler ist auch Bottlenose Dolphin (Flaschennasendelfin) bekannt.

Brydewal - Balaenoptera edeni

Brydewal © Kristina Jurgawka 01
Wenn es um Wale auf den Kanaren geht, die man beim Whale Watching beobachten kann, dann müssen wir den Brydewal (Balaenoptera edeni) als einen der ersten nennen, denn sie gehören zwar nicht zu Walen, die man unter Garantie zu sehen bekommt, bei den großen Walen ist es allerdings die Art, bei der Ihr die besten Chancen habt, einen zu treffen. Sie werden 12 bis 14 Meter groß und erreichen ein Gewicht von 16-25 Tonnen. Den Namen spricht man übrigens tatsächlich “brüde” aus, da der Entdecker dieser Walart norwegischer Herkunft ist. Der Brydewal kann ganzjährig auf den Kanaren angetroffen werden, da diese Wale gemäßigte und tropische Gewässer bevorzugen und die der Atlantik rund um die Inseln als gemäßigt gilt.

Kurzflossen-Grindwal - Globicephala macrorhynchus

Kurzflossen-Grindwal © Kristina Jurgawka
Der Kurzflossen-Grindwal (Globicephala macrorhynchus) ist auch als Indischer Grindwal bekannt. Zwischen Teneriffa und La Gomera lebt die weltweit größte Ansammlung dieser Wale, die etwa 400 Tiere umfasst und Jahr für Jahr tausende begeisterte Besucher anlockt, die sich beim Whale Watching von der Anweisenheit dieser beeindruckenden Tiere faszinieren lassen. Der Kurzflossen-Grindwal hat eine schwarze bis dunkelgraue Färbung, wird etwa 3,6 bis 7,2 Meter groß und erreicht dabei stolze Gewicht von bis zu 4 Tonnen, wobei die Männchen deutlich größer als die Weibchen werden.

Europäischer Papageifisch - Sparisoma cretense

Europäischer Papageifisch - Sparisoma cretense © Canarian Sea 01
Ein Europäischer Papageifisch (Sparisoma cretense) ist ein sehr wichtiger Fisch, um das Gleichgewicht im Ökosystem Ozean zu bewahren, denn er gehört zu den größten Fressfeinden der Seeigel, die sich auf den Kanaren leider immer weiter ausbreiten und eine Gefahr für den Untergrund darstellen. Leider steht er auf den Kanaren als Vieja auf den meistens Speisekarten der unzähligen Fischrestaurants, obwohl der Papageifisch zu den bedrohten Arten gehört. Sie werden bis zu 50 Zentimeter lang und leben normalerweise in einer Tiefe von bis zu 20 Metern. Allerdings kann man sie vereinzelt auch Mal in 50 Metern Tiefe finden, wohin Ihr allerdings weder beim Tauchen, noch beim Schnorcheln auf den Kanaren kommt.

Ostatlantischer Trompetenfisch - Aulostomus strigosus

Trompetenfisch © Kristina Jurgawka
Wenn Ihr ein wenig Glück habt, dann begegnet Euch beim Schnorcheln auf den Kanaren ein Ostatlantischer Trompetenfisch (Aulostomus strigosus), der zwar ein recht häufiger Fisch auf den Kanarischen Inseln ist, allerdings nicht an allen Stränden lebt. Er bevorzugt felsigen und sandig-felsigen Untergrund und wird bis zu 75 Zentimeter groß, wobei die in Küstennähe lebenden Exemplare meistens Jungtiere sind, die von dieser Größe noch weit entfernt sind. Sie sind eher gemächliche Schwimmer, die über kurze Distanz allerdings recht schnell sein können. Zu den erstaunlichsten Eigenschaften dieser Fische gehört, dass sie in der Lage sind ihr Farbe zu ändern.

Spitzkopf-Kugelfisch - Canthigaster rostrata

Spitzkopf-Kugelfisch - Canthigaster rostrata © Canarian Sea 01
Die zweite Kugelfischart, die Ihr beim Schnorcheln auf den Kanaren findet, ist der Spitzkopf-Kugelfisch (Canthigaster rostrata), der im Wasser zu Euren häufigsten Begleitern gehört und sich über felsigem und sandig-felsigem Untergrund aufhält. Er ist ein sehr zutraulicher Fisch, der allerdings schnell flüchtet, wenn Ihr Euch beim Schnorcheln von oben her nähert. Beim Tauchen waren diese Fisch schon fast eher neugierig und spielten mit den Luftblasen, die wir verursachten. Wie alle Kugelfische kann sich auch der Spitzkopf-Kugelfisch bei Gefahr aufblasen, um nicht gefressen zu werden, wobei wir dieses Verhalten allerdings noch nicht live gesehen haben. Solltet Ihr einem aufgeblasenen Kugelfisch begegnen: Nicht anfassen, denn die Stacheln am Körper sind giftig.

Weitaugenbutt - Bothus podas

Weitaugenbutt - Bothus podas © Canarian Sea 01
Obwohl der Weitaugenbutt (Bothus podas) eigentlich in einer Tiefe von 10 bis 50 Metern lebt und vereinzelt auch schon in Tiefen von bis zu 400 Metern gefunden wurde, werdet Ihr diese Fische beim Schnorcheln auf den Kanaren immer wieder antreffen, da die Jungtiere dieser auf sandigem und schlammigem Boden lebenden Fische direkt an der Küste leben und vor an den Stränden der Kanaren anzutreffen sind. Ausgewachsene Tiere werdet Ihr natürlich eher tiefer finden, wobei diese bis zu 45 Zentimeter lang werden können. Um die Jungtiere zu finden, müsst Ihr die Augen offen halten, denn sie liegen sehr gut getarnt im und auf dem Sand.


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Nachrichten Kanaren - Umwelt, Tourismus und Meer

Canarian Sea ist Ihr Magazin der Rubrik “Nachrichten Kanaren”, wenn Sie in den Bereichen Umwelt, Tourismus und Meer auf dem Laufenden bleiben wollen. In unseren Schwerpunkten finden Sie stets aktuelle News rund um die Kanarischen Inseln. Dabei legen wir unseren Fokus bewusst auf die Bereiche der Umwelt, des Tourismus und auf das Meer, um Ihnen die Schönheit dieses Ökosystem zu zeigen und dafür zu sensibilisieren.

Natürlich können Sie auch gezielt nach den Nachrichten für einzelne Inseln schauen. Diese finden Sie hier:

Teneriffa Nachrichten

Die größte Insel der Kanaren ist eines der wichtigsten Urlaubszentren auf den Kanaren. Aktuelle Information rund um die Insel, die als abwechslungsreichste der Kanarischen Inseln gilt.

Gran Canaria Nachrichten

Auch Gran Canaria hat sehr viele Fans und ist eines der beliebtesten Ziele für Reisende. Lesen Sie spannende Themen und viele Informationen zur drittgrößten Insel der Kanaren.

Fuerteventura Nachrichten

Fuerteventura ist zwar die drittgrößte Insel der Kanaren und vor allem bei Strandurlauber sehr beliebt. Erfahren Sie alles Wissenswerte rund um Ihren Urlaub.

Lanzarote Nachrichten

Lanzarote ist die Feuerinsel der Kanaren. Auch hier sind die Tourismuszentren überschaubar. Die schönen Strände und der Timanfaya Nationalpark locken dennoch viele Urlauber an.

La Palma Nachrichten

La Palma ist als die grüne Insel bekannt. Besonders Wanderer fühlen sich hier wohl und erkunden die beeindruckende Landschaft.

La Gomera Nachrichten

La Gomera ist durch das Valle Gran Rey ein wenig als die “Hippie-Insel” berühmt geworden, hat aber auch andere, sehr schöne Ecken.

El Hierro Nachrichten

El Hierro, das Eisen, hat für den Tourismus kaum eine Bedeutung. Mit dem Mar de las Calmas wartet dort aber eines der wichtigsten Ökosystem, wenn es um das Meer der Kanarischen Inseln geht.

La Graciosa Nachrichten

La Graciosa ist die kleinste Insel der Kanaren. Wer dort seinen Urlaub verbringt, bekommt sehr viel Ruhe.

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