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Gestreifter Adlerrochen – Pteromylaeus bovinus

Der Gestreifte Adlerrochen (pteromylaeus bovinus) ist für mich der schönste Rochen in den Gewässern der Kanaren und lebt in Küstennähe in einer Tiefe von 10 – 150 Meter. Er lebt über felsigem Grund ebenso, wie über sandigem und ist ein sehr aktiver Rochen, der im Umgang mit Menschen als zurückhaltend gilt und schnell Mal die Flucht ergreift, wenn man ihm zu nahe kommt.


Gestreifter Adlerrochen auf den Kanaren


Er ist kein allzu häufiger Gast auf den Kanaren, denn auch wenn die Kanarischen Inseln zu seinem Einzugsbereich zählen, bevorzugt diese Rochenart eher tropische Gewässer.

Äußere Merkmale


Ein gestreifter Adlerrochen wird für gewöhnlich etwa 1,5 Meter groß, wobei diese Tiere allerdings auch bis 2,5 Meter groß und bis zu 83 kg schwer werden können. Er hat eine rautenähnliche Form mit einem großen Kopf, an der eine abgerundete Schnauze sitzt. In seinem Maul besitzt der Adlerrochen oben und unten jeweils 7 Reihen Zähne, die allerdings nicht Spitz, sondern abgerundet sind.

Auf dem Rücken sind gestreifte Adlerrochen hellbraun bis grünlichbraun gefärbt, wobei diese Farbe durch mehrere quer über Rücken laufende Streifen unterbrochen wird, denen er seine Namensgebung verdankt. Vor dem Schwanz gehen diese Streifen eher in Punkte über.

Ernährung


Krebstiere und Weichtiere sind die Beute von gestreiften Adlerrochen.

Fortpflanzung


Gestreifte Adlerrochen sind lebendgebärend und bekommen zum Herbst hin ihren Nachwuchs, wobei ein Weibchen etwa 3 -7 Jungtiere zur Welt bringt.

Bedrohung


Auf der roten Liste der bedrohten Artender IUCN ist der gestreifte Adlerrochen noch nicht vertreten. Dass diese ehemals auch im Mittelmeer vorkommende Art dort so gut wie verschwunden ist, spricht allerdings für einen Rückgang.

Namen


Deutsch:Gestreifter Adelerrochen
Wissenschaftlich: Pteromylaeus bovinus
Englisch: Duckbill Ray
Sapnisch: Obispo
Französisch: Raie Vachette

Bildquelle:  „Pteromylaeus bovinus tenerife“ von Philippe Guillaume - Angel. Lizenziert unter CC BY 2.0 über Wikimedia Commons.

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