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Probebohrungen nach Öl auf den Kanaren

Eine schlechte Nachricht gibt es in Bezug auf die Probebohrungen nach Öl auf den Kanarischen Inseln. Nachdem die kanarische Regierung am 18. November den Antrag gestellt hat, die Probebohrungen auf den Kanaren per Gerichtsbeschluss zu stoppen, welche durch den Ölkonzern Repsol vor den Insel Lanzarote und Fuerteventura vorgenommen werden, entschied ein sechsköpfiges Richtergremium am Tribunal Superior de Justicia (TSJC) gestern dagegen und wies den Antrag zurück.

Das Update zu den Ölbohrungen auf den Kanaren findet Ihr in diesem Artikel.





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Wie “Noticias 7” berichtet, beantragte die kanarische Regierung die Stoppung der Bohrungen a, Obersten Gerichtshof der Kanaren, da die Genehmigung der Probebohrungen durch das Umweltministerium ein Akt der Willkür gewesen sei, da das Umweltministerium nicht alle Aspekte berücksichtigt habe, wobei es besonders um die Fragen zur Sicherheit und das Umweltrisiko gehe. “Noticias 7” berichtet weiter, dass obendrein der Vorwurf im Raum stehe, bei ähnlichen Fällen die Genehmigung verweigert zu haben. Es ging für den Ölkonzern Repsol also alles einfach zu schnell und zu einfach…

Repsol freut sich natürlich über die Entscheidung am TSJC und kündigte an, dass die Probebohrungen fortgeführt werden und man bis Mitte Januar Ergebnisse über die Qualität des Öls habe. Sollte sich zeigen, dass es sich profitabel fördern lasse, sind weitere Probebohrungen auf den Kanaren geplant.

Auch wenn Repsol stets auf die Einhaltung aller Richtlinien und Sicherheitsvorgaben hinweist, bleibt die Gefahr für die Unterwasserwelt bestehen. Die Kanaren sind zweifelsfrei die Kinderstube vieler Haiarten und auch alle anderen Meeresbewohner sind durch die Probebohrungen bedroht. Ich hoffe inständig, dass sich die Qualität als zu schlecht heraus stellt und kein Öl auf den Kanarischen Inseln gefördert werden kann.

Auch die Inselregierung rund um Kanarenpräsident Paulino Rivero will weiterhin kämpfen und alles tun, um eine Ölförderung doch noch zu verhindern. Auch von Umweltschutzorganisationen wie “Atiracan Canarias” und der “Alianza Tiburones Canarias” wird es weiterhin Widerstand geben. 

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