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Heringshai - Lamna nasus

Beim Heringshai (Lamna nasus) handelt es sich um eine recht weit verbreitete Art, die im gesamten nördlichen Atlantik zu finden ist und ebenso das Mittelmeer, die Nordsee und die Ostsee zu seinem Lebensraum zählt. Er hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Weißen Hai oder dem Kurzflossen-Mako und die Kanaren liegen so ziemlich am südlichen Ende seines Verbreitungsgebiet.



Heringshaie auf den Kanaren


Aufgrund ihrer Ausbreitung im nördlichen Atlantik gehört der Hergingshai nicht zu den Haien, die sehr häufig auf den Kanaren anzutreffen sind. Da ich noch keine Berichte zu ihm fand, berufe ich mir hier nur auf die Quellen Hai.ch und Wikipdia.


Äußere Merkmale


Der Heringshai wird bis zu 3 Meter groß und hat einen sehr stromlinienförmigen Körper mit halbmondförmiger Schwanzflosse, bei welcher der obere und der untere Lobus in etwa gleich groß sind. Das zeichnet sie als Sprintjäger wie dem Weißen Hai oder Kurzflossen-Mako aus, denen er optisch zwar sehr ähnelt, allerdings ein paar Unterscheid hat. Die Rückenflosse zeigt nicht die typische Dreiecksform des Weißen Hai und ist im Vergleich zum Krörper ein wenig größer. Makos sind schlanker als der Heringshai und besitzen im Gegensatz zu diesem keinen zweiten Kiel auf dem Schwanzstiel. Die Färbung von Heringshaien ist auf dem Rücken graublau, während der Bauch weiß ist.


Ernährung


In erster Linie bilden Schwarmfische wie Makrelen die Lebensgrundlage für den Heringshai, wobei es bei dieser Haiart aber dazu kommen kann, dass kleinere Haie wie der Hundshai zum Futter werden.


Fortpflanzung


Heringshaie werden geschätzt etwa 30 Jahre alt. Sie sind lebendgebärend, wobei der Nachwuchs über keine Dottersackplazenta verfügt und in etwa 60-75 Zentimeter groß ist und bis zu 4 Haibabies pro Wurf auf die Welt kommen. Die Weibchen benötigen etwa 5 Jahre um geschlechtsreif zu werden und haben dann eine Größe von circa 1,50 Metern.


Bedrohung


Auf der Roten Liste der gefährdeten Arten der IUCN ist der Heringshai seit 2006 gelistet. Gerade in den 70er Jahren wurde sehr viel Jagd gemacht, weshalb der Bestand im Nordatlantik damals fast komplett einbrach. Seit 2001 sind die Zahlen stabiler geworden, aber wirklich erholt haben sie sich nicht. Seit Septemer 2014 gibt es eine Regulierung für den Handel mit Heringshai. Bleibt abzuwarten, ob das hilft.


Namen


Deutsch: Heringshai
Wissenschaftlich: Lamna naus
Englisch: Porbeagle
Spanisch: Marrajo Sardinero, Tiburón Sardinero, Tintorera
Französisch: Requin-taupe Commun

Bildquelle: By NOAA [Public domain], via Wikimedia Commons

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