Auf den Kanaren weht wieder die „Blaue Fahne“


21.05.2016: Bereits seit dem Jahr 1987 vergibt die europäische Föderation für Umwelterziehung (kurz FEE) die „Blaue Fahne“ als Auszeichnung für die besten Strände Europas, wobei die Vergabe jedes Jahr erneut erfolgt und das Gütesiegel somit jedes Jahr aufs Neue verdient werden muss. Dadurch bleibt die „Blaue Fahne“ ein echtes Qualitätsmerkmal, dem neben sanitären Anlagen und dem Vorhandensein von Rettungsschwimmern auch die Wasserqualität und  andere Umweltstandards zugrunde liegen. Im Jahr 2016 haben es insgesamt 45 Strände auf den Kanaren geschafft, die „Blaue Fahne“ zu ergattern, und es wurden sogar 5 Sporthäfen für blau befunden.

#Plastikfasten – Eine hervorragende Idee

Als ich vor Kurzem nach interessanten Blogs rund um das Thema Umweltschutz, besonders in Hinblick auf die Meere dieser Welt, umgesehen habe, stolperte ich über einen sehr schönen Beitrag mit dem Hashtag #Plastikfasten, bei dem es um Tipps zum Einsparen von Plastik im alltäglichen Leben geht. Die Autorin gab in diesem Artikel ein paar hervorragende Anregungen, in welchen Lebensbereichen Plastik eingespart werden kann, so dass ich doch glatt Mal anfragen musste, ob die Autorin Undine die Urheberin der Aktion ist. 

El Puertito – Schnorcheln mit Lena

Strand, Sandschildkröte © Canarian Sea
Am Montag waren wir zum Schnorcheln in El Puertito, denn unserer Freundin Lena ist auf der Insel und wollte unbedingt zu den Suppenschildkröten. Also planten wir einen schönen Strandtag mit ihr und machten uns morgens auf den Weg in den Süden von Teneriffa, wobei wir wettertechnisch ein wenig besorgt waren, denn im Norden war bewölkt, und auch für den Süden war die Vorhersage nicht so ganz optimal. Aber wir hatten Glück: Auf uns wartete Sonne pur und der Strand war wirklich sehr gut besucht, auch wenn zunächst fast kein Strand da war, denn wir kamen direkt noch dem höchsten Stand der Flut an. 

Saisoneröffung 2016 - Mesa del Mar

Mesa del Mar © Canarian Sea
Nachdem wir den Winter über hauptsächlich mit der Arbeit an den Übersichten zu den Fischen, Walen und weiteren Meeresbewohnern der Kanaren beschäftigt waren, damit Ihr direkt am Strand gucken könnt, was in den kanarischen Gewässern lebt, war es gestern endlich so weit: Es ging wieder ins Wasser! Dazu sind wir nach Mesa del Mar gefahren, was sich als richtige Entscheidung heraus stellte. Vom Strand aus sahen wir nämlich, dass das Orotavatal vom Wolken verhangen war, während wir den ganzen Tag pure Sonne hatten. Und der Blick unter die Wasseroberfläche lohnte sich ebenfalls. 

Lanzett-Gespensterkrabbe - Stenorhynchus lanceolatus

Lanzett-Gespensterkrabbe © Canarian Sea
Die Lanzett-Gespensterkrabbe (Stenorhynchus lanceolatus) gehört zur Gattung der Gliederfüßer, Krebstiere und Zehnfußkrebse. Diese Spinnenkrabben sind kleine langbeinige Vertreter der Krabben. Der Panzer ist 2 Zentimeter breit, oval, rötlich und an den Siten mit gelb braunen Linien gezeichnet. Beim Schnorcheln auf den Kanaren kann man die Lanzett-Gespensterkrabbe oder auch Atlantische Spinnenkrabbe genannt, häufig auf felsigem Untergrund beobachten. In der Gezeitenzone kann man sie entdecken bis zu einer Tiefe von 100 Metern. Meistens kann man sie in der Nähe des Schwarezen Diademseeigels oder der Keulenanemone antreffen, bei denen sie Schutz sucht. 

Probebohrungen nach Öl - Die Kanaren atmen auf

Bohrinsel Santa Cruz de Tenerife © Canarian Sea
15. April 2016: Seit Ende des letzten Monats sind viele Bewohner der Kanaren erleichtert, denn es wird nun definitiv keine weiteren Probebohrungen nach Öl geben. Die Lizenz für die Probebohrungen, die dem Ölkonzern Repsol durch die spanische Regierung in einem Eilverfahren erteilt wurde, ist Ende März abgelaufen. Dabei machte schon die Art und Weise, mit der die Lizenz durchgedrückt worden ist, viele Bewohner der Kanaren sauer, da Fristen missachtet und Bedenken für Tourismus und Umwelt sowohl von Repsol, als auch von Seiten der Regierung einfach nicht beachtet worden sind.

Flachkrabbe - Percnon gibbesi

Flachkrabbe - Percnon gibbesi © Canarian Sea
Die Flachkrabbe (Percnon gibbesi) gehört zur Gattung der Gliederfüßer und Krebstiere, sowohl als auch zur Gattung der Zehnfußkrebse. Im spanischen wird sie als Araña bezeichnet, was übersetzt Spinne bedeutet. Beim Schnorcheln auf den Kanaren kann man die Flachkrabbe örtlich häufig antreffen und beobachten wie sie sich spinnenartig rasch bewegt. Die kleinste Bewegung lässt sie zusammenschrecken und sie zieht sich zurück in Felsspalten. Ihr Panzer ist ca. 3 Zentimeter breit und flach. Ihre langen Beine, 5 auf jeder Seite, haben scharfe Zacken an den naheliegensten Stellen zum Körper.

Kurzmeldung - Urlauber aus Atlantik gerettet

Mesa del Mar © Canarian Sea
07. April 2016: Auf Gran Canaria mussten vor einigen Tagen zwei Urlauber aus dem Atlantik gerettet werden, die an der Playa Faneroque durch hohen Seegang und Strömung nicht mehr zurück ans Ufer kamen. Bei den beiden Urlaubern handelt es sich um einen 23 Jahre alten Mann und eine 22 Jahre alte Frau, die an dem Strand in der Nähe von Agaete die Kraft des Meeres unterschätzten und dadurch in Seenot gerieten. Die beiden mussten mit Hilfe eines Rettungshubschraubers aus dem Atlantik gefischt werden, wobei sich ein Mitglied der Rettungsmannschaft zwei Mal abseilte, um die beiden Urlauber aus dem Wasser zu holen. Danach wurden die beiden mit leichten Dehydrierungserscheinungen und sichtlich erschöpft ins Krankenhaus gebracht.

Unechte Karettschildkröte wieder in die Freiheit entlassen

04. April 2016: Vor ein paar Tagen hat eine Unechte Karettschildkröte am Strand La Nea in El Rosario wieder den Weg in die Freiheit angetreten, nachdem sie seit August 2015 beim Loro Parque in Puerto de la Cruz in medizinischer Behandlung war, da sich die Schildkröte mit der linken Flosse in Müll verheddert hatte. Durch solch eine Behinderung verschlechtern sich die Überlebenschancen drastisch, da die Meeresschildkröten zum Einen in der Bewegungsfreiheit eingeschränkt werden und der Müll sich auch langsam in die Haut einschneiden kann, was schlimme Wunden hinterlässt.