Netzwerk Brasilien - Tourismus und Nachhaltigkeit

03.06.2018 - Heute kommen wir Mal ein wenig vom Meer ab, was allerdings einen bestimmten Grund hat. Wer uns schon länger folgt weiß, dass wir mit der Agentur #TeneriffaTrip auch im Tourismus tätig sind, wobei wir aber unsere Partner gerade hier vor Ort genau unter die Lupe nehmen und bei den Touren darauf achten, dass unsere Partner für Nachhaltigkeit stehen, wie zum Beispiel beim Whale Watching. Beim Surfen im Internet stießen wir jetzt auf ein Projekt rund um Brasilien, bei dem es ebenfalls nicht nur um den Tourismus geht, sondern eben auch um Aufklärung zu einem Lebensraum, der ebenfalls bedroht und für uns Menschen sehr wichtig ist: den Regenwald.


Das Projekt "Netzwerk Brasilien"


Das macht das Projekt “Netzwerk Brasilien” direkt für uns interessant, denn Reiseportale, die auch solche Seiten eines Urlaubslandes unter die Lupe nehmen, sind leider nicht an der Tagesordnung. Da gerade der Tourismus mit dem Geld, dass er in das jeweilige Land bringt, besonders gut für die Sensibilisierung im Umgang mit der Natur vor Ort sorgen kann, hat dieser eine nicht zu unterschätzende Verantwortung. Nationalparks entstehen schließlich nicht nur, damit die Tiere dort geschützt werden, sondern, wenn wir ehrlich sind, damit zahlende Kundschaft kommt. Und in diesem Moment ist nachhaltiger Tourismus gut für die Umwelt.

Von der Flora bis zum Palmöl


“Netzwerk Brasilien” geht eben genau diesen Schritt und präsentiert auf seinem Portal nicht die schönen Strände der Copacabana, sondern gibt Einblicke die Flora und Fauna, stellt Pflanzen wie Maca vor, klärt über Palmöl auf und lässt die Besucher auch einen Blick in den Regenwald werfen. Das an das Thema Urlaub in Brasilien auf diesem Weg herangegangen wird, ist ein richtig guter Ansatz.

Natürlich geht es bei “Netzwerk-Brasilien” auch um Themen direkt aus dem Tourismus. Dazu gehören die Fakten zum Land ebenso, wie auch die Einreisebestimmungen, Hinweise für den Flug oder medizinische Ratschläge, die für Reisewillige wirklich wichtig sind. Aber der Ansatz, nicht nur die Strände, sondern eben auch das Land hinter dem Tourismus zu zeigen und dabei wert auf Dinge wie Landwirtschaft, Natur und Naturschutz zu legen kann wirklich dafür sorgen, dass mehr Urlauber ins Landesinnere streben, anstatt den ganzen Urlaub in den Hotels und an den Stränden zu verbringen.

Übrigens ist Brasilien nicht das einzige Land, zu dem es Informationen gibt. Dort liegt zwar der Schwerpunkt, aber zu den Falklandinseln, Argentinien und Peru ist ebenfalls Wissenswertes zu finden. Wer neugierig ist, schaut sich das Projekt am besten direkt Mal an. Hier geht es weiter: Netzwerk Brasilien - Das große Südamerika Portal

Die Kanaren als Beispiel


Teneriffa ist mit seinem Tourismus ein gutes Beispiel dafür. Noch vor ein paar Jahren gab es zwar die Nationalparks an Land, aber das Meer bekam nicht mehr Aufmerksamkeit, als die der Strandurlauber. Durch die Regulierung des Whale Watchings, durch viel Aufklärungsarbeit durch Vereine und viele andere Faktoren wurde dafür gesorgt, dass zum Beispiel auf Tourismusbooten nicht mehr geraucht werden darf, damit keine Kippen mehr im Meer landen. Auch müssen geschützte Haiarten, die beim Big Game Fishing gefangen werden, umgehend wieder ins Meer gelassen werden. An einigen Stränden herrscht inzwischen sogar Picknickverbot. Es hat sich inzwischen Einiges getan, um den Lebensraum Ozean zu schützen.

Zeigt den Reisenden, was es alles vor Ort gibt, welche Bedeutung die vor Ort existierende Natur für den Menschen hat, warum sich ein Schutz solcher Gebiete lohnt und wie schön diese sind. Vielen ist nicht bewusst, was mit gedankenlosem Handeln in der Umwelt angerichtet werden kann. Und da der erhobene Zeigefinger oftmals eher eine Trotzreaktion auslöst, geht “Netzwerk Brasilien” genau den richtigen Weg.


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