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Fischer fängt Makohai

Der Fischer Pedro Curbelo war mit seinem kleinen Fischerboot vor der Küste von Candelaria unterwegs, als er ein sich in 105 Metern tiefe befindliches Fischernetz an Board seines Bootes holen wollte. Allem Anschein nach war das Netz sehr voll und Perdro Curbelo rechnete schon mit einem sehr guten Fang, doch als er das Netz in seinem Boot hatte stellte er fest, dass es sich keinesfalls um Speisefisch handelte, den er gefangen hatte. Auf seinem Boot lag ein 2,5 Meter langer und 200 Kilogramm schwerer Makohai, wie das Nachrichtenportal “Teneriffa-News” heute berichtet.


Nachdem der Fischer bemerkte, was er da gefangen hatte, nahm er mit einem Meeresbiologen an Land Verbindung auf. Der Hai hatte sich komplett im Netz verheddert und war offenbar mit seinen Kräften am Ende, denn zusammen mit dem Meeresbiologen kam man zu dem Schluss, den Hai leider töten zu müssen, um ihm weiteres Leid zu ersparen. Im Hafen wurde der Hai dann mit Hilfe eines Gabelstaplers und eines Seils angelandet.

Makohaie vor Teneriffa


Leider ist uns nicht bekannt, ob es sich bei dem Tier um einen Kurzflossen-Mako oder einen Langflossen-Mako handelt, wobei die erstgenannte Art vor den Kanaren keine Seltenheit ist. In beiden Fällen ist klar, dass der Hai noch nicht ausgewachsen war, da Makos eine Länge von bis zu 4 Metern erreichen können.

In Küstennähe sind die schnellen Raubfische nur selten anzutreffen. Sie bevorzugen die offene See, so dass Badegäste jetzt nicht zu befürchten brauchen, bei ihrem nächsten Sprung ins kühle Nass einem Mako zu begegnen. Beide Beide Arten stehen auf der “roten Liste der gefährdeten Arten der IUCN”. Da Haie sehr lange brauchen, um ihre Geschlechtsreife zu erlangen, ist der Tod dieses Hais ein trauriger Verlust.

Bildquelle: „Kurzflossen-Mako“ von Patrick Doll - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons

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