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Die globale Erwärmung und die Auswirkung auf das Leben im Meer

Die Klimawissenschaft ist eine relativ junge Querschnittsdisziplin. Erst im Laufe des 20. Jahrhunderts hat man begonnen, die klimarelevanten Prozesse in der Atmosphäre, auf dem Land und in den Ozeanen in verschiedenen wissenschaftlichen Arbeiten zu beschreiben. Überall auf der Welt fordern die Menschen - vor allem die junge Generation - eine nachhaltige Klimapolitik. Denn die globale Erwärmung der Erde muss gestoppt werden. Ob es reicht - sich in den Sattel seines Rades zu schwingen oder einige Bäume zu pflanzen? Die Klimakrise, die eine globale Erwärmung mit sich bringt, gilt als die Herausforderung für die Menschheit. Die Durchschnittstemperatur steigt an, die Verbrennung fossiler Brennstoffe leistet ihren Beitrag daran.  

Der Klimawandel - Kein neues Phänomen

Unsere Erde hat bereits Klimageschichte geschrieben. Wie sich die globale Erwärmung entfaltet hängt von folgenden Faktoren ab:

  • die Sonnenstrahlung;
  • die Treibhausgase, welcher in der Atmosphäre sind;

sowie die Größe der Eisflächen (die immer weniger werden, da die Gletscher schmelzen und die Schneedecke ein geringeres Ausmaß einnimmt).

Der Klimawandel bedroht das Leben im Meer

Egal ob Grönland oder die Antarktis. Diese Regionen werden immer kleiner, denn sie verlieren Eis. Wenn die Gletscher schmelzen, steigt der Meeresspiegel an und die Ozeane der Erde erwärmen sich.  

Das Wasser erwärmt sich schneller als das Land. Das hat zur Folge, dass das Wasser wärmer und saurer wird. Zudem wird der Sauerstoffgehalt im Wasser immer niedriger. Das hat natürlich entsprechende Auswirkungen für das Leben in den Meeren. Egal ob Tiere oder Pflanzen. So gibt es immer weniger Fische. Die Korallen verlieren ihre bunten Farben. Die Riffe im Meer schwinden immer mehr. Aber nicht nur sie schwinden zunehmend, auch die Mangrovenbäume, an den Küsten werden immer weniger. Aber gerade diese Mangrovenbäume übernehmen eine wichtige Aufgabe, sie schützen vor Erosion und Überschwemmungen. Auch der Rückgang des Salzmarschlandes in der Küstengegend sowie der Seegraswiesen ist nicht zu leugnen. Grund zur Besorgnis besteht somit durchaus. Denn wenn die Ozeane und deren Leben in Gefahr sind, ist die Sauerstoff-Versorgung auf der Erde nicht mehr gewährleistet.

Erwärmt sich die Welt, ändert sich somit die natürliche Vegetation. Ändert sich die Vegetation - so bleibt die Nahrungsgrundlage von Pflanzen und Tieren nicht mehr gleich. Das Salzmarschland in der Küstengegend sowie die Seegraswiesen werden durch die Treibhausgase in der Luft vernichtet. Die intakte Natur und eine gesunde Ernährung für die Tiere gibt es somit nicht mehr. Wenn die Tierarten aber nicht mehr ausreichend Nahrung vorfinden, lässt sich ihr Aussterben nicht aufhalten. Das betrifft dann nicht nur die Meeresbewohner, sondern auch eine große Anzahl an verschiedenen Vogelarten.

Das Leben im Wasser verändert sich

Denn die Ozeane nehmen 2/3 des ausgestoßenen Kohlendioxids auf. Diese sind für die Zerstörung des Ökosystems im Wasser verantwortlich. Wenn die Ozeane Kohlendioxid aufnehmen, hat das zur Folge, dass Wasser zu Kohlensäure wird. Der pH-Wert des Wassers wird immer niedriger. So werden die Ozeane zunehmend saurer. Das saure Wasser schadet allen Bewohnern des Meeres, die eine Kalkschale besitzen. Dazu gehören Korallen, Muscheln, Krebse und Seeigel. Aber alle diese Meeresbewohner fehlen, denn sie gelten nicht nur als Schadstofffilter, sie dienen auch als Futterquelle für weitere Meereslebewesen.

Gerade Miesmuscheln leiden unter den niedrigen pH-Wert. Denn ihre klebrigen Fäden können im sauren Wasser der Ozeane nicht mehr richtig halten. Sie reißen und somit verlieren die Miesmuscheln ihren Halt und ihren Untergrund, wenn die Gezeiten anbrechen. Sie gelten somit als schnelle Beute für Fische und Krabben.

Abwanderung der Fische

Fischen macht der niedrige pH-Wert nicht so viel aus. Sie reagieren unempfindlicher. Zudem gibt es bestimmte Fischarten, die in kältere Gewässer abwandern. Dazu zählt vor allem der Kabeljau. Eine Studie des Geomar Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung lässt aber aufhorchen. Es besagt, dass der Gehalt des Sauerstoffs in den Ozeanen über die Jahrzehnte betrachtet im Schnitt um zwei Prozent gestiegen ist. Das hat zur Folge, dass viele verschiedene Fischarten in kühlere Tiefen des Meeres abwandern. In diesen Tiefen fehlen aber der Sonnenschein sowie die passende Nahrungsquelle. Die Folge daraus, ein Artensterben der Fische ist unaufhaltsam.

Wale und Delfine sind ebenso davon betroffen. Die erhöhte Wassertemperatur lässt sie andere Gebiete im Meer aufsuchen, die keine Schutzgebiete sind. So laufen diese Meeresbewohner Gefahr mit Schiffen zusammenzustoßen oder in Netzen gefangen zu werden. Die wichtigste Nahrungsquelle von Walen - Krill -  es kann anhand der klimabedingten Auswirkungen nicht mehr ausreichend gedeihen.

Die Larven des Clownfischs verlieren ihren Geruchssinn, wenn das Wasser zu sauer ist, in dem sie leben. Diese Fischart ist aber auf ihren Geruchssinn angewiesen, damit es seine ursprüngliche Heimat finden kann. Die höheren Temperaturen der Ozeane führen zudem dazu, dass viele Fischarten verfrüht ihre Eier ablegen. 

Die Korallen zeigen sich zunehmend sensibel. Sie leiden mit den vielen Weichtieren, Seesternen und Seeigeln unter den Auswirkungen der wärmenden Gewässer. Bei den Korallen ist es so, sie können ihr Kalkskelett nicht vollständig ausbilden, wenn ihr Wasser zu sauer ist. Eine natürliche Nahrungsquelle wird wegbrechen, wenn die Korallen absterben und vom Aussterben bedroht sind.

Der Klimawandel bedroht zudem das Leben der Tiere in der Antarktis

Vorneweg der Eisbär, der als symbolisches Tier des Klimawandels gilt, ihm macht die globale Erwärmung zu schaffen. Denn sein Lebensraum wird immer kleiner, da die Gletscher schmelzen. Er ist nicht alleine davon betroffen, es gibt viele weitere Tierarten mehr, die die Folgen der Erderwärmung zu ertragen haben. Denn jedes weitere Grad Celsius, die der Klimawandel mit sich bringt, birgt seine Auswirkungen für Pflanzen und Tiere am Land und im Wasser. 

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