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Gran Canaria - Spezialschiffe sind vor Ort

Das vor der Küste von Gran Canaria gesunkene Schiff “Oleg Naydenov” verliert noch immer Öl, wie der sich langsam vergrößernde Ölteppich zeigt. Wie Noticias 7 berichtet, sind mit der “Miguel de Cerventas” und der “Luz del Mar” inzwischen zwei Spezialschiffe vor Ort, die bis gestern allerdings noch nicht mit den Reinigungsarbeiten beginnen konnten, da starker Wind und hohe Wellen die Reinigungsarbeiten behinderten.


Ein weiteres Schiff, die “Grampian Surveyor” ist auf dem Weg zum Unglücksort, um dort mit einem Tauchroboter mit der Untersuchung des Wracks zu beginnen. Angekündigt wurde, dass der Tauchroboter heute einsatzbereit sei.

Die Größe der Verschmutzung



Wie das Satellitenbild der Nase zeigt, breitet sich der Ölteppich weiter aus und hat inzwischen die Größe von 32 Seemeilen ².

Nach wie vor wird davon ausgegangen, dass der Ölteppich nicht die Küste von Gran Canaria erreichen wird. Aus Regierungskreisen wurde in den letzten Tagen vor einer Panikmache gewarnt und versichert, dass alles getan werde, um eine Katastrophe zu verhindern.

Für Meeresflora und -fauna ist diese allerdings schon eingetreten, weshalb ich mich echt wundern muss, womit man denn Katastrophen misst…. Geht es dabei etwa nur um den Menschen? Oder um das Erreichen der Küste von Gran Canaria?

Natürlich hätte es zu diesem Zeitpunkt schon schlimmer aussehen können, aber Katastrophe bleibt Katastrophe. Bleibt zu hoffen, dass die Spezialschiffe es schaffen, diese so klein wie möglich zu halten und den größten Teil des Treibstoffs abzusaugen, damit dieser dann entsorgt werden kann.

Greenpeace und die  “Oleg Naydenov”



Die “Oleg Naydenov” stand bereits von Greenpeace unter Beobachtung und wurde sogar angezeigt, da sie mit nicht erlaubten Mitteln in den Gewässern zwischen den Kanarischen Inseln und der Westküste Afrikas gefischt hatte. Das 108 Meter lange Schiff sei zudem technisch in einem desolaten Zustand gewesen und sollte umgehend aus allen Gebieten verbannt werden, die ökologisch wertvoll seien, sagte Greenpeace.

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