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Geigenrochen - Rhinobatidae

Die Familie der Geigenrochen (auch Gitarrenrochen genannt), hat mehrere Unterarten. Sie leben im Pazifischen und im Atlantischen Ozean und finden auch rund um die Kanaren ihre Verbreitung. Sie bevorzugen dabei tropische Küstengewässer und Brackwasser und sind häufig auch an Flussmündungen anzutreffen. Sie sind sehr urtümliche Rochen und zeigen noch nicht ganz die für Rochen typische, rundliche Körperbauweise.


Erkennungsmerkmale

Geigenrochen verdanken ihren Namen ihrer Körperform, denn sie zeigen noch den länglichen Körperbau ihrer Vorfahren, die deutlich mehr an einen Hai erinnert, als an einen Rochen. Sie haben breite Brustflossen, die ihrem Kopf ein dreieckiges Aussehen, das in Verbindung mit dem restlichen Körper eben an eine Geige oder Gitarre erinnert. Je nach Unterart werden sie von 43 Zentimetern bis zu 3 Meter lang, besitzen zwei Rückenflossen, von denen die Erste erst hinter den Brustflossen beginnt. Ein großer Schwanzstachel ist bei diesen Rochen nicht vorhanden, allerdings haben sie eine Reihe kleinerer Stachel auf dem Rücken.

Geigenrochen auf den Kanaren

Aktuell sind uns leider keine genauen Zahlen zu den Geigenrochen auf den Kanaren bekannt. Fest steht, dass sie in ganz Europa unter Schutz stehen und daher auch hier nicht gefangen werden dürfen.

Ernährung

Geigenrochen ernähren sich von Weichtieren und Krebstieren. Sie besitzen nur stumpfe Zähne die zum zermahlen der Beutetiere gemacht sind.

Forpflanzung

In diesem Punkt unterscheiden sich Geigenrochen nicht von anderen Rochen und bringen ihre Jungtiere ovivipar zur Welt. Das heißt, dass die junge Geigenrochen zum Zeitpunkt der Geburt voll ausgebildet sind und auch keine Dottersackplazenta besitzen.

Bedrohung

Auf der IUCN Redlist stehen  47 Unterarten von Geigenrochen, was den allgemeinen Grad der Bedrohung dieser urtümlichen Rochen mehr als verdeutlicht, da es nach Fishbase.org nur 61 Arten gibt…

Namen

Deutsch: Geigenrochen, Gitarrenrochen
Wissenschaftlich: Rhinobatidae
Englisch:Guitarfish
Spanisch: Peces guitarra
Französisch: Violon de mer


Bildquelle: By Dennis Matheson from Atlanta, GA, USA (Atlantic Guitarfish) [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons

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