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Blenni - Parablennius parvicornis


Wer einen Blenni sehen will, der muss in vielen Fällen nicht ein Mal schnorcheln gehen, denn diesen kleinen Fisch sieht man auch immer wieder in den Gezeitentümpeln, die auf den Kanaren zum Bild an den Küsten gehören und kleine, manchmal allerdings dennoch recht tiefe Einschnitte in das Vulkangestein an der Küste sind, in denen das Wasser dann bei Ebbe zurück bleibt und mit dem Wasser auch so mancher Meeresbewohner. Da der Blenni eben genau in der Zwischenzone der Gezeiten seinen Lebensraum hat, kann man ihn natürlich immer wieder in diesen Gezeitentümpeln sehen.




Beim Schnorcheln findet Ihr diese bis zu 15 Zentimeter langen Fische mit dem drolligen Aussehen am ehesten, wenn Ihr Euch an den felsigen Küsten haltet. Dort liegen die Fische oft auf den Steinen und verschwinden schnell hinter diesen, wenn sie Gefahr vermuten. Wenn Ihr Euch ruhig nähert und keine allzu hektischen Bewegungen macht, könnt Ihr sie in Ruhe beobachten.

Das Besondere am Blenni ist, dass er bei Ebbe auch von einem zum Anderen Gezeitentümpel springen kann, was für den kleinen Fisch ab und zu überlebenswichtig ist. Sollte ein Gezeitentümpel komplett austrocknen, kann er sich so in einem Größeren in Sicherheit bringen.

Blennis leben von kleinen Organismen und Algen.

Natürlich gibt es Fische, die wir beim Schnorcheln noch nicht getroffen haben. Solltet Ihr in der folgenden Übersicht nicht den richtigen Fisch finden, empfehlen wir Euch das Buch "Fischführer: Madeira-Kanaren-Azoren" von Peter Wirtz, der dort über 150 Arten zusammengefasst hat.

Falls Ihr selbst Bilder von Fischen habt, die wir noch nicht erwischten, könnt Ihr unser Projekt gerne mit diesen unterstützen.





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