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Geißbrasse - Diplodus sargus

Die Geißbrasse (Diplodus sargus) ist eine der vielen Brassenarten in den kanarischen Gewässern und hat mit der Spitzbrasse einen Artgenossen, von dem sie nur sehr schwer zu unterscheiden ist. Die Geißbrasse wird für gewöhnlich etwa 22 Zentimeter groß, allerdings erreichte das größte jemals gefangene Exemplar eine stolze Größe von 45 Zentimetern. Geißbrassen haben auf ihrem silbrigen Körper 8 oder 9 Querstreifen, von denen jeder zweite etwas kräftiger ausgebildet ist. Die Schwanzflosse ist etwa zur Hälfte dunkler gefärbt, wie auf dem Foto sehr schön zu sehen ist. Auf dem Ansatz der Schwanzflosse ist ein dunkler Fleck zu sehen. Beim Schnorcheln auf den Kanaren findet Ihr diese Fische vor allen Insel, wobei sie sich ebenso über Seegraswiesen, wie an felsigen Küstenzonen aufhalten und dabei für gewöhnlich in kleineren Gruppen unterwegs sind.

Für das Gleichgewicht im Ökosystem ist dieser Fisch nicht unwichtig, denn neben Algen (die Jungtiere) fressen sie Muscheln, Borstenwürmer, Krebstiere und auch Seeigel, wobei letztere auf den Kanaren eine echte Plage geworden sind und kaum echte Fressfeinde haben.

Wer sich diesen Fischen beim Schnorcheln langsam nähert, kann sie in aller Ruhe beobachten, denn so lange sich die Geißbrasse nicht bedroht fühlt, ist sie dem Menschen gegenüber recht gleichgültig.

Natürlich gibt es Fische, die wir beim Schnorcheln noch nicht getroffen haben. Solltet Ihr in der folgenden Übersicht nicht den richtigen Fisch finden, empfehlen wir Euch das Buch "Fischführer: Madeira-Kanaren-Azoren" von Peter Wirtz, der dort über 150 Arten zusammengefasst hat.

Falls Ihr selbst Bilder von Fischen habt, die wir noch nicht erwischten, könnt Ihr unser Projekt gerne mit diesen unterstützen.

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