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Die Unterwasserbodega – Attraktion und Umweltschutz

Teneriffa hat für alle Taucher und Weinkenner ein neues Highlight, denn seit etwa einem Jahr gibt es vor der Insel eine Unterwasserbodega, in der bis zu 5000 Flaschen Wein gelagert werden können und deren Wein bereits seine erste Verköstigung in der Casa de los Vinos in El Sauzal hinter sich hat. Ein wirklich interessantes Projekt, dass die Gewässer vor Teneriffa für Taucher ein wenig interessanter machen dürfte, da die Unterwasserbodega natürlich eine neue Sehenswürdigkeit ist und sogar die Möglichkeit gibt, im Meer den Wein zu kosten.


Die Rahmeninfos zur Unterwasserbodega


Die Idee stammt von einem Profitaucher namens Roberto Gonzále Gil, der arbeitslos war und im Radio von einem solchen Projekt in Chile hörte. Er war total begeistert und legte trotz seiner Situation jeden Cent beiseite und suchte sich Unterstützer, um das Projekt zu realisieren. Seit etwa einem Jahr nun existiert die Unterwasserbodega nun in einer Tiefe von 18 Metern etwa 200 Meter vor der Küste von San Miguel de Abona an der Südspitze von Teneriffa.

Die Weine lagern dort je nach Sorte drei bis sechs Monate bei gleichbleibenden Druck und den sanften Bewegung der Gezeiten ausgesetzt bei einer Temperatur von 15 bis 17 Grad und bekommen so, wie eine Blindverköstigung zeigte, ein ganz besonderes Aroma, so dass sich bereits mehrere Restaurants und Weinbauern dem Projekt anschlossen.

Taucher können den Wein sogar unter Wasser verköstigen und alle Weininteressierten bekommen auf http://www.bodegasubmarinadecanarias.com/ alle Infos rund um den Wein.

Die Unterwasserbodega und der Umweltschutz


Laut des Gründers gab es von Seiten der zuständigen Umweltbehörden keine Schwierigkeiten mit der Genehmigung des Projekts, da die Unterwasserbodega weit genug von der Küste entfernt ist und in 18 Metern Tiefe kein Problem darstellt. Da Roberto González Gil selbst Taucher ist, ist er mit dem dem Ökosystem Ozean sehr verbunden und konnte laut eines Berichtes im Kanarenexpress auch schon davon berichten, dass die Unterwasserbodega sogar einen Nebeneffekt mit sich bringt, den er so nicht erwartet hätte.

Es siedeln sich Meeresbewohner an


Laut Roberto González Gil wurden nachts bereits die ersten Meeresbewohner angetroffen, wie zum Beispiel Tintenfische, deren Jungtiere zwischen Flaschen natürlich hervorragende Versteckmöglichkeiten haben und ohne Störung dort wachsen und gedeihen können. Hinzu kommt, dass sich dort auch die kanarische Languste dort niederzulassen scheint und sich Muscheln an der Unterwasserbodega festsetzen. Für uns ist das ein hervorragendes Beispiel, wie kleine und private Projekte einen wichtigen Teil zum Umweltschutz beitragen können, da dieser kleine Bereich den Meeresbewohner Schutz gibt, den sie ohne das Projekt nicht hätten.



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